Was machen eigentlich Menschen, die glücklich sind, anders …

 

 

Keine Frage, „glücklich zu sein“ ist ein weit verbreiteter Wunsch, obwohl man auch den Eindruck hat, so mancher Schwarzmaler fühlt sich ganz wohl in seiner Negativität. Ich bin kein Psychologe, aber ich glaube, dass dann oft das Bedürfnis nach Aufmerksamkeit dahinter steckt, obwohl das Gegenteil eintritt: Man isoliert sich selbst. Ein Sauertopf erntet eventuell Mitleid, es ist aber niemand gern mit ihm zusammen.

 

Glück haben und glücklich sein ist kein Dauerzustand, das wissen wir alle. Vom Auf und Ab des Lebens ist niemand befreit. Und doch gibt es Menschen, die auf uns den Eindruck machen, als ob sie sich zumindest deutlich häufiger und länger in diesem Zustand des glücklich Seins befinden. Was machen sie anders? Was kann man von ihnen lernen?

 

Ich habe einen Artikel gefunden, der versucht, dieses Phänomen zu enträtseln: http://www.purposefairy.com/4899/15-powerful-things-happy-people-do-differently/

 

Es werden 15 Punkte genannt und ich finde, dass sie sich weitgehend decken, mit den Informationen, die wir von MICHAEL bekommen. Man hat immer die Wahl.

 

      1. Liebe vs. Angst

Glückliche Menschen haben weniger Angst und begegnen einander, auch in kritischen Situationen, mit Liebe. Don’t worry, be happy!

 

2. Akzeptanz vs. Widerstand

Widerstand kostet Kraft und macht Situationen oft noch schlimmer. Positive Veränderungen werden möglich durch Annahme des Ist und Analyse der Ursache (nicht die Suche nach dem Schuldigen), um daraus zu lernen und es besser zu machen.

 

3. Vergebung vs. Unversöhnlichkeit

Ärger und Zorn machen hässlich, hat schon meine Mutter gesagt, außerdem macht es krank. Vergebung ist  ein Geschenk an uns selbst, weil wir dadurch nicht länger negative Gedanken mit uns herumtragen. Rachegelüste treiben uns energetisch nach unten, Verzeihung gibt Stärke. Glückliche Menschen sind nicht nachtragend.

 

4. Vertrauen vs. Zweifel

Misstrauen beruht meist auf übernommenen und falschen Vorurteilen. Der vertrauensvolle Umgang mit allen Mitmenschen, egal welchen Alters, welchen Geschlechts, welchem sozialen Status, Religion oder Rasse schafft eine positive Grundhaltung auf beiden Seiten.

 

 5. Sinnhaftigkeit vs. Ehrgeiz

Erfolg ist in unserer Gesellschaft ein hohes Gut, die Frage ist, woran wird er gemessen? Glückliche Menschen suchen in ihrem Tun einen Sinn. Nicht Geld und materieller Besitz motiviert sie, sondern das Bewusstsein, ein Leben zu führen, das etwas bewirkt, bei sich selbst und auch in ihrer Umgebung.

 

6. Lob vs. Kritik

Die Verhaltensforschung hat bewiesen, dass positive Verhaltensänderung wesentlich erfolgreicher durch Belohnung als durch Strafe erreicht wird. Kritik fördert Widerspruch. Kräfte sind sinnvoller „für etwas“ als „gegen etwas“ eingesetzt.

 

7. Herausforderung vs. Problem

Alle Probleme können als Herausforderung gesehen werden. Es ist immer besser, sich auf die Lösung zu konzentrieren, als auf das Problem.

 

 8. Selbstlosigkeit vs. Selbstbezogenheit

Glückliche Menschen sind gern bereit, auch anderen zu helfen und ihr Glück zu teilen. Der Effekt kommt meist doppelt zurück. Freude ist ansteckend.

 

 9. Fülle vs. Mangel

Nach dem Gesetz der Anziehung erntet jemand, der Mangel empfindet und vor sich her trägt, mehr Mangel. Glückliche Menschen sind großzügig.

 

10. Traum vs. Wirklichkeit

Träumer werden gern verlacht, geplatzte Träume holen einen schnell in die Wirklichkeit zurück … meint man oft. Glückliche Menschen leben ihren Traum und mit diesem Fokus lassen sie auch Niederlagen unbeeindruckt.

 

 11. Freundlichkeit vs. Grausamkeit

Dieses Paar stellt eigentlich keine wirkliche Alternative dar … meint man oft. Vergessen wird jedoch, dass Freundlichkeit sich auch auf einen selbst bezieht. Glückliche Menschen leben im Einklang mit sich selbst, sie empfinden Selbstliebe und Selbstakzeptanz, bauen auf ihre Stärken und vergeben sich ihre Schwächen.

 

 12. Dankbarkeit vs. Undankbarkeit

Viele Menschen sind durchaus dankbar, versäumen jedoch, das auch zum Ausdruck zu bringen. Eine gute Übung ist es – in einem Moment von Missmutigkeit – darüber nachzudenken, wofür man eigentlich dankbar ist im Leben. Es ist eine Frage des Fokus, ob man Schönheit oder Hässlichkeit sieht.

 

 13. Loslassen vs. Festhalten

Das Leben im Hier und Jetzt, ohne der Vergangenheit nachzutrauern oder sich vor der Zukunft zu fürchten ist die Basis für Glück. Klammern ist ein Zeichen von Mutlosigkeit, ebenso wie Zukunftsangst. Wer an Personen oder Sachen hängt nimmt sich die Chance für Neues.

 

 14. Optimismus vs. Pessimismus

Was auch immer geschieht, glückliche Menschen behalten eine positive Einstellung. Es ist immer eine Frage der Perspektive, ob das Glas halb voll oder halb leer ist.

 

 15. Verantwortung vs. Schuldzuweisung

Ausflüchte und Entschuldigungen machen klein. Jeder, der die Schuld bei anderen oder den Umständen sucht, nimmt sich selbst die Kraft des Handelns. Glückliche Menschen können Fehler zugeben und dazu stehen. Nur so haben sie selbst die Chance, etwas wieder gut zu machen oder etwas besser zu machen in ihrem eigenen Leben.

 

 

Diese Liste ließe sich sicher noch erweitern. Eines ist allen Punkten gemeinsam, wir selbst sind die Schöpfer unserer Realität. Nur wir selbst sind für unser Leben zuständig und beeinflussen unser Empfinden durch unsere Entscheidungen. Wer kann uns hindern, uns „im Zweifel“ für die positive Einstellung zu entscheiden?

 

Jeder kann für sich und seine Mitmenschen den Unterschied ausmachen ...

 

 

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Kommentare: 4
  • #1

    Gerd (Sonntag, 17 Juni 2012 15:06)

    Die zwei Wölfe



    Ein alter Indianer sprach mit seinem Enkelsohn über das Leben.

    "In mir wütet ein Kampf", sagte er zu dem Jungen und fuhr fort:

    "Es ist eine heftige Auseinandersetzung zwischen zwei Wölfen.

    Der eine Wolf ist schlecht – er besteht aus

    Wut, Eifersucht, Habsucht, Größenwahn, Schuld,

    Groll, Lügen, Stolz, Überheblichkeit und Eigennutz.

    Der andere Wolf ist gut - er ist

    Freude, Friede, Liebe, Hoffnung, Gelassenheit,

    Demut, Freundlichkeit, Freigebigkeit und Mitgefühl.


    Auch in Dir wütet dieser Streit, ja, in jedem Menschen."

    Der Junge dachte einige Augenblicke nach und fragte seinen Großvater:

    "Welcher Wolf wird gewinnen?"

    Der alte Mann lächelte und sagte:

    "Der Wolf, den Du fütterst."

  • #2

    seele-verstehen (Sonntag, 17 Juni 2012)

    Danke Gerd für diese Ergänzung, wir haben immer die Wahl ...

  • #3

    Heidrun (Dienstag, 31 Juli 2012 21:48)

    Lieber Rolf,

    wenn du bei Punkt 13 die Überschrift umkehrst und das positive "Loslassen" voran stellst wie bei den anderen Punkten, passt es besser.

    Im Übrigen habe ich persönlich Schwierigkeiten mit der "Verzeihung".
    Ein Täter muss die Verantwortung für seine Tat alleine tragen. Ich habe nicht das Recht, ihn von seiner Verantwortung zu entbinden. Zu seiner Erfahrung gehört auch, die Konsequenz seines Handels zu ertragen. Das ist sein Schicksal und das habe ich zu achten. Wenn ich ihm verzeihe, stelle ich mich über ihn und das steht mir nicht zu. Das gilt jedenfalls für unsere menschliche Ebene, der Ebene, auf der wir lernen durch Erfahrung.

    Auf seelischer Ebene ist Verzeihung nicht nötig, denn dort gibt es keine Schuld und Unschuld. Alles macht Sinn, und möglicherweise ist die Täter-Opfer-Beziehung auf seelischer Ebene abgesprochen.

    Soweit meine Gedanken hierzu.
    Liebe Grüße
    Heidrun

  • #4

    seele-verstehen (Mittwoch, 01 August 2012 09:58)

    Danke Heidrun, Punkt 13 habe ich geändert, Du hast völlig Recht.

    Ein "Akt der Verzeihung" ist Befreiung von negativen Gedanken an die Vergangenheit und damit auch ein Stück loslassen. Aus "Tätersicht" ist es im ersten Schritt wichtig, Verzeihung zu bekommen, damit karmischer Ausgleich überhaupt vom "Opfer" angenommen werden kann. Beides ist in gleicher Weise notwendig, um Karma aufzulösen. Verzeihung allein ist also keine Entbindung von der Verantwortung (Karmaausgleich).

[scan] www.seele-verstehen.de

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