Botschaft an alle Jammerlappen …

Ihr fühlt euch oft durch Unpässlichkeiten und Krankheiten in eurer Handlungsfähigkeit beeinträchtigt. Auch Niederlagen hindern euch am Vorankommen, so wie ihr es euch wünscht. Ihr hasst es, krank zu sein, ihr beklagt euch über Beschränkungen und ihr ärgert euch über Fehlschläge.

 

 

Manchmal richten sich eure negativen Gefühle dann gegen euch selbst. Ihr fühlt euch zu schwach und unzulänglich und jammert eher leise.

 

Andere von euch versuchen dann durch Erhöhung ihrer Anstrengungen das Blatt zu wenden. Dazu gehört auch lautes Jammern und Klagen, man nennt das Trotz.

 

Viele tun sich dann aber einfach nur selbst leid. Für sie sind es dann die Umstände oder gar „das Schicksal“, die dafür verantwortlich gemacht werden. Sie fühlen sich als Opfer. Für diejenigen wird Jammern zur Dauerbeschäftigung.

 

Es gibt auch das Jammern, wenn einem eigentlich nichts fehlt, jammern aus Gewohnheit oder "Jammern auf hohem Niveau", wie man so sagt, nur wegen der damit provozierten Aufmerksamkeit durch andere.

 

Kindern sieht man ihr "Genörgel" oft nach, Sie probieren aus, welche Strategien für sie erfolgreich sind. Babys können sich kaum anders artikulieren. Sie müssen noch viel lernen. Hier ist Fingerspitzengefühl und Einfühlung gefragt. Jammerlappen werden auch erzogen. Wie Eltern damit umgehen, prägt Kinder für die Zukunft. Viele Menschen jammern deshalb auch noch bevorzugt als Erwachsene.

 

Alle Varianten beruhen auf einem eingeschränkten Bewusstsein, begrenzter Wahrnehmung, einem zu engen Blickwinkel. Diese Beschränkung führt zwangsläufig zu einer unvollständigen Betrachtungsweise mit entsprechenden Fehleinschätzungen der eigenen Lage.

 

Seid euch darüber im Klaren, dass Beeinträchtigungen im Leben, in Form von Krankheiten oder Missgeschicken durch die Persönlichkeit des Menschen selbst hervorgerufen und kreiert werden. Es sind eure Entscheidungen. Es sind eure Bewertungen und Haltungen, die auf Prägungen beruhen und sich in falschen Glaubenssätzen verhärten.

 

Es ist nicht der böse Virus, der einen gepackt hat, der Grund ist z. B., dass die Abwehrkräfte fehlen oder dass das Immunsystem anfällig dafür ist. Es ist die Lebensweise, die dazu führt und das ist wiederum nicht nur die Ernährung sondern besonders auch die Auswahl unserer sonstigen Lebensentscheidungen, bezüglich unseres Wollens, Sollens, Müssens und nicht Dürfens.

 

Es sind nicht die Umstände in Form von Widersachern oder unzulänglichen Rahmenbedingungen, die euch scheitern lassen, sondern eure persönlichen Ansprüche und Präferenzen (Ego) und eure daraus entstehenden Handlungen und Vermeidungen, die zu Ergebnissen führen, die euch nicht gefallen.

 

Es sind nicht das Alter eures Körpers oder eure „ererbten“ Gene, die zwangsläufig zu Degeneration und Gebrechen führen, sondern z. B. die Ausbeutung und Überforderung eures Körpers, denn alle Erfahrungen eines Lebens (eure Entscheidungen) beeinflussen die Zellerneuerung und die Veränderung eurer Gene. Ein alter Mensch ist nur die Mutation eines Neugeborenen.

 

Es ist nicht der Tod, der einen ereilt, ihr selbst führt ihn herbei durch eure Entscheidungen, auch wenn ihr euch über diese Konsequenz nicht im Klaren seid, wenn ihr Risiken eingeht, die sich aus euren Handlungen oder Vermeidungen ergeben. So gesehen ist jeder Tod ein Selbstmord.

 

Ob ein Leben „leicht“, also ungehemmt und unbeeinträchtigt verläuft, ist abhängig von der Art und Weise, wie ihr Entscheidungen trefft, also ob und wie ihr eure Fähigkeit, zwischen verschiedenen Handlungsalternativen auszuwählen, nutzt. Zu diesen Entscheidungen gehört auch die Frage, wie man mit - nennen wir es mal pauschal - "unguten" Erfahrungen umgeht. Sie gehören zum Leben, den Stellenwert gibt jeder ihnen selbst.

 

Wenn es keine Alternativen zur Auswahl gäbe, dann gäbe es auch keine individuelle Persönlichkeit. Das eine bestimmt das andere und jede Persönlichkeit ist einzigartig und so auch seine Erfahrungen. Für diese Erfahrungen leben wir physisch. Beklagt also nicht euer Schicksal, ihr wählt es in jedem Moment selbst, gerade um diese Erfahrungen zu machen.

 

Die Höhenflüge und Triumphe eurer Persönlichkeit sind also ebenso ein Ergebnis dieser Fähigkeit, zwischen möglichen Handlungen zu wählen, wie die Krankheiten, Behinderungen und Niederlagen, die ihr erlebt und erfahrt. Alle Erfahrungen sind in gleicher Weise wertvoll auch wenn die Persönlichkeit Präferenzen hat. Präferenzen wirken aber limitierend, wenn aus „kann“ ein „muss“ wird.

 

Möglichkeiten nicht auszuschließen, Chancen zu nutzen und offen zu sein für Veränderungen, bedeutet, im Fluss zu sein. Nicht gegen den Strom zu schwimmen und auch nicht teilnahmslos zu erstarren, sondern aktiv mitzuschwimmen und das Leben vertrauensvoll zu leben, wie es kommt, mit all seiner Vielfalt, das ist die Freiheit, die sich eigentlich jeder wünscht. Aus Lebenskampf wird spielerische Lebenslust.

 

Alle Zwänge und Einschränkungen existieren nur, weil sie euren gelernten Glaubenssätzen entsprechen. Diese Glaubenssätze vermitteln euch scheinbar Sicherheit. Sie über Bord zu schmeißen, macht Angst. Angst lähmt oder erzeugt Widerstand.

 

In fast allen Fällen entstehen Beeinträchtigungen durch Widerstände. Ihr erlaubt nicht, dass sich etwas ungehindert in eine Richtung entwickelt, weil es euch Angst macht. Diese Angst sucht Auswege. So ein Ausweg ist dann z. B. eine Krankheit, durch die der ungewollte Handlungs- oder Entscheidungsdruck zumindest aufgeschoben ist. Die Angst hat „Pause“.

 

Wer diese Pause nutzt, um Ängstlichkeiten zu hinterfragen, Widerstände aufzugeben, um mit sich und seiner Umwelt im Reinen  und wieder „im Fluss“ zu sein, wird auch wieder schneller gesunden.

 

Wer lernt, dass Bewertungen immer subjektiv sind und sich durch die Einnahme einer anderen Perspektive verändern lassen hat erkannt, dass er selbst dafür verantwortlich ist, welchen Standpunkt und welche Betrachtungsweise er einnehmen will.

 

Wer für sich selbst die Verantwortung übernimmt, bewusst entscheidet und nicht quasi automatisch, aufgrund von äußeren Ansprüchen und übernommenen und beibehaltenen Gewohnheiten und Einstellungen, kann etwas in seinem Leben ändern. So entwickelt sich Selbstliebe, ohne egoistische Züge.

 

Das ist die Voraussetzung, dass sich auch die Umstände und das persönliche Umfeld ändern. Wir können nicht die Welt retten, aber uns selbst und dadurch viele in unserem Umfeld motivieren, das gleiche zu tun.

 

Jammern soll erleichtern, indem man sich beschwert? Man beachte das Wortspiel. Jammern heißt sich ergeben, sich aufzugeben, auf andere zu hoffen, die eigene Entscheidungskraft zu leugnen, sich selbst klein zu machen. Jammern verstärkt noch das Gefühl, Opfer zu sein.

 

Diese Spirale kann man umkehren. Wir haben immer die Wahl, aber immer nur im Jetzt. Ob wir uns wohlfühlen, ob wir gesund sind, ob wir leben oder nur auf den Tod warten, ist allein unsere Entscheidung, in jedem Moment.

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Kommentare: 11
  • #1

    Clown (Dienstag, 30 September 2014 23:39)

    Lieber Rolf, danke dir für diese schönen Seiten. Auch für dein großzügiges Teilen. Es ist sehr viel Erlebtes notwendig gewesen, um diese Worte hier präsentieren zu können, zu wollen. Vergisst du aber lieber Rolf dabei, wie schwer es ist, im Dunkeln zu tappen? Zu ahnen, zu riechen, aber die Tür nicht finden zu können? Warum sollte das Jammern schlechter sein als das Jauchzen vor Freude? Wenn das an einem "eingeschränkten Bewusstsein" liegt, dann muss es ganz schön schwierig sein, das Bewusstsein zu erweitern. Sonst würden vermutlich nicht so viele jammern. Oder meinst du etwa, dass das Jammern noch leichter ist. Ich glaube einigermaßen zu wissen, was die Menschen veranlasst zu jammern. Es geht denen nicht gut. Sie könnten genauso gut resignieren und schweigend leiden. Aber den Weg daraus findet man mit Hilfe der abstrakten Worte meist nicht. Warum ist alles, was mit der Erweiterung des Bewusstseins zu tun hat, so schwierig? Viele erzählen, wie es einem gehen kann, nachdem sie es geschafft haben. Wie aber sind sie dahin gekommen? Viele Wege führen nach Rom. Für jeden gilt der eigene. Jeder hat den eigenen maximalen Leidensdruck, von wo ab etwas geschieht. Gibt es nicht darin so etwas wie ein Schema, das vielen konkreten Fällen zugrunde liegt?! Du hast dich sehr viel damit beschäftigt. Was weißt du davon? Was machen die, die nach einem Zusammenbruch egal welcher Art, die in einer (wiederholten) Not sehr müde geworden sind, was machen diese Menschen konkret? Mit der Folge, dass sie solche Worte schreiben, sprechen können wie du? Ich kann mir nicht vorstellen, dass es so leicht war. Ich lese deine Worte mit großem Respekt und verstehe sie als Ermutigung den Weg weiter allein zu suchen. Danke auch dafür!

  • #2

    Rolf (Mittwoch, 01 Oktober 2014 19:56)

    Lieber Clown,
    wie Du schon selbst erkannt hast, es gibt keine Patentrezepte, um aus dem "nicht gut fühlen" herauszukommen. Jammern macht für mich jedenfalls nichts besser. Mir hilft in solchen Momenten Dankbarkeit und Wertschätzung für das, was ist. Da erkenne ich schnell, dass mein ungutes Gefühl nur eine einseitige Betrachtungsweise ist. Es gibt immer auch die andere Seite, man muss nur hinschauen wollen. Das ist die Eigenverantwortung, die jeder übernehmen kann.

    Es ist auch Eigenverantwortung, gegebenenfalls Hilfe nicht nur zu wollen, sondern konkret danach zu fragen und am Wichtigsten, sie dann auch anzunehmen. "Mir kann (ja doch) keiner helfen", ist die häufig gebrauchte Redewendung, für jemand, der sich (vielleicht unbewusst) in seinem Leiden sehr wohl fühlt, weil er (vielleicht) Angst hat, weniger Anteilnahme zu bekommen oder weil er (vielleicht) schlicht verlernt hat, sich gut zu fühlen und sich nicht mehr traut, dieses Gefühl zuzulassen und sich zu erlauben.

  • #3

    Susanne (Samstag, 08 November 2014 15:00)

    Auch ich habe diesen Beitrag voller Interesse gelesen (nachdem ich zufällig auf die Homepage gestoßen bin und mich eine Weile umgesehen habe) und finde, dass viel Wahres darin steckt. Allerdings habe ich das Gefühl, dass sich das Geschriebene auf einen ganz bestimmten Menschentypus bezieht, und zwar den, der zunächst einmal relativ normal (sprich: geliebt, geschützt und gut versorgt) aufgewachsen ist. Bei Menschen, die so aufwachsen, entwickelt sich das Ego auf eine ganz bestimmte Weise, die seit jeher im Zentrum von Spiritualität und spirituellen Richtungen steht.
    Aber es gibt auch einen anderen Menschentypus, und der umfasst all jene, deren Start im Leben ganz und gar anders ist, weil sie z.B. keine liebende Mutter hatten (warum auch immer), weil sie keine Geborgenheit fanden, manchmal gleich nach der Geburt und in den ersten nonverbalen Jahren Operationen unterzogen wurden, Frühgeburten waren, in der Folge oft auch noch sexuell und/ oder emotional missbraucht wurden (diese Korrelation ist durchaus vorhanden).
    Diese Menschen, die oft einen enormen Bedarf an innerer Heilung und spiritueller Entwicklung haben, verhalten sich oft ähnlich wie die hier und auch anderswo geschilderten "Ego-Leute", aber wenn sie sich an die Tipps für spirituelle Entwicklung halten, stellen sie fest, dass sie nicht ihr Ego abbauen, sondern dass sie das nie im Organismus verankerte Lebensrecht noch mehr unterdrücken und als unrechtmäßig erklären.
    Ich gehöre / gehörte selbst zu diesen Menschen, und es hat mich eine halbe Ewigkeit gekostet, zu bemerken, dass es Kinder gibt, die aus ganz anderen Gründen jammern als den oben geschilderten. Sie jammern, weil sie innerlich wirklich verzweifelt sind und von existenzieller, an Wahnsinn grenzender Angst erfasst werden, die sie als verlassener Säugling inkorporiert haben. Da dies fast nie verstanden wird, sondern die Kinder über einen Kamm geschert werden mit solchen, die zu viel Anspruchsdenken erlernt haben, und sie ihre wahre Problematik auch nicht mitteilen können, flüchten sie sich in Anpassung. Das führt dazu, dass sie meist auch als Erwachsene immer noch kein Lebensrecht verinnerlicht haben und oft über alle Maßen leiden. Nein, nicht unter ihrem Ego, sondern unter einer neurobiologischen Verschaltung, die nur sehr schwer zu verändern ist.
    In der Spiritualität spielen diese Menschen leider keine Rolle; in der Psychologie werden Menschen fit für die Gesellschaft macht, sie bietet aber nicht das, was solche Menschen meist auch ersehnen, nämlich einen spirituellen Zugang zu sich zu finden. Sprich: z.B. den Archetyp der Mutter in sich selbst zu entwickeln; Geborgenheit im Kosmischen zu finden; den prinzipiellen unschuldigen Teil in sich zu finden, den unzerstörbaren Kern etc.pp..
    Wenn ich mir eines wünschen würde, dann dass besonders ein Aspekt, den ich auch hier gefunden habe, anders behandelt würde: die negative Behandlung des Themas "sich als Opfer fühlen". Die Menschen, die ich eben geschildert habe, fühlen sich nicht als Opfer, sie sind auch nicht in der Opfer*rolle*, sondern sie haben ganz tief verwurzelte Opfererfahrungen, und erst, wenn sie es schaffen, das Opfersein nicht mehr ablehnen zu müssen, weil es überall verächtlich gemacht wird, sonden es erstmal akzeptieren können, können sie es verwandeln.


  • #4

    Rolf (Samstag, 08 November 2014 16:41)

    Danke, Susanne, für Deinen Kommentar.
    Ja, eigene "Opfererfahrungen" fühlen sich für den Menschen negativ an und ja, "Opfer" genießen in unserer Gesellschaft nicht immer Mitgefühl und bekommen nicht "von außen" die Unterstützung, die sie sich wünschen. Wenn Du noch etwas mehr auf dieser Webseite liest, kannst Du vielleicht die Hintergründe solcher Erfahrungen verstehen.

    Dieser Blogartikel ist provokativ geschrieben. Schon die Anrede "an alle Jammerlappen" wird polarisieren. Ich hatte damit nicht die Absicht breite Zustimmung zu erhalten. Vielleicht enthält er aber für einige Leser ein paar Denkanstöße "im richtigen Moment". Dann würde ich mich freuen.

  • #5

    Susanne (Sonntag, 09 November 2014 12:41)

    Polarisieren ist eine Sache, was ich meine ist Ausblenden einer Realität, und zwar die des "anderen" Kindes. Aber ich habe auf deiner gesamten Website keinen Hinweis darauf gefunden, dass das Kindsein, ganz besondere die vorsprachliche Zeit, irgendwie erwähnt würde. Generell scheint das Leben in Spiritualität und Esoterik anscheinend frühestens als jugendlicher Mensch zu beginnen ;-)

    Aber ich verstehe natürlich, wenn das für dich keine Rolle gespielt hat, kannst du es auch nicht sehen. Denn dass ist ja das Problem des Menschen, dass er immer nur das sehen kann, was mit seinen Erfahrungen korreliert, ob er sie aus erster oder zweiter Hand (Wissen) hat.

    Und da ist der Teufelskreis: solange misshandelte und missbrauchte Kinder keine Rolle spielen, obwohl es nun wirklich kein Geheimnis ist, dass es sie gibt, werden sich die Ansichten und Kernpunkte in Spiritualität und Esoterik auch nicht bewusstseinsmäßig und erkenntnismäßig erweitern, sondern beide sich weiter um sich selbst drehen und zwangsläufig - durch Auslassung wichtiger Informationen - Fehler einbauen.

  • #6

    Rolf (Sonntag, 09 November 2014 16:25)

    Susanne, ich will mich hier nicht wiederholen. Ich respektiere Deine andere Perspektive und wünsche Dir, dass Du die Antworten auf Deine Fragen in Dir selbst findest.

    Alles Liebe,
    Rolf

  • #7

    Ashua (Freitag, 21 November 2014 14:54)

    Mitlerweile ist diese Erkenntiss auch Basis für zeitgemäse Psychologie ....und gut erforscht und belegt.
    Ich möchte einen Aspekt hin zufügen den ich aus meinem Leben kenne . Jammern ist der erste Schritt zum Scheitern im positiven Sinne .
    Es ist ein zulassen von Frust und Unmut ....
    Wie sonnst sollte ich meine ungesunden Gewohnheiten beenden und ändern ?
    Damit möchte ich keines Wegs das zuvor geschriebene schmälern oder bezweifeln . Nur ergänzen.

  • #8

    Ulrike (Freitag, 19 Dezember 2014 19:42)

    Ich gebe Susanne uneingeschränkt recht. Mag sein, dass die Seele ihren Lebensweg wählt, aber wenn sie dann im Körper ist, dann wird sie Leid uneingeschränkt und ungepuffert erfahren (die Seele kann sich das im körperlosen Zustand meiner Erfahrung nach gar nicht wirklich vorstellen, was sie da erwartet...) - und das hinterlässt Narben! Auch in der Seele!
    Eine ganz grundlegende Frage, die ich bisher noch nicht beantwortet gefunden habe: Warum muss man sich eigentlich entwickeln? Was passiert mit den Seelen, die sich nicht entwickeln wollen? Wo ist da die angeblich freie Entscheidung des Willens? Wie man es auch dreht: Anscheinend wird man zur Entwicklung gezwungen. Ich wollte nicht inkarnieren. Trotzdem bin ich da und unglücklich. Die Versuche, spirituell und sonstwie weiterzukommen, sind bisher gescheitert - so wie Susanne das bei den "echten" Opfern geschildert hat. Ich finde die Sichtweise, dass man für alles selbst verantwortlich ist, zynisch und sehr bitter angesichts des ganzen Leids. Zumal es auch Beispiele von Reinkarnationsberichten gibt, in denen andere über das Schicksal der Seele entscheiden.

    VG
    Ulrike

  • #9

    Rolf (Freitag, 19 Dezember 2014 21:38)

    Ulrike, auch Dir danke ich für Deinen Kommentar. Unsere Überzeugungen spiegeln sich in unserer Realität. Wir erleben, was wir glauben. Wenn es Dir nicht gefällt, was Du erlebst, werde Dir Deiner Überzeugungen bewusst, sie sind die Ursache.
    Alles Liebe,
    Rolf

  • #10

    Ashua (Montag, 22 Dezember 2014 05:59)

    Eine kreative Frage ...geht auch stillstand?
    Inwirklichkeit gibt es keine Entwicklung und kein stillstand der Seele ...weil dies Zeit implizieren wurde... was ist Zeit?...
    Doch du kannst versuchen immer das gleiche zu erfahren ..und das ist kein stillstand

  • #11

    Rolf (Montag, 22 Dezember 2014 16:02)

    Ashua, auch "Wirklichkeit" ist immer nur relativ. Es kommt auf die Perspektive an. Zum Thema "Zeit" siehe: http://www.seele-verstehen.de/themen/zeit/

    "Entwicklung" stellen wir uns auch immer nur als zeitlichen Ablauf vor. Wenn man sich stattdessen Entfaltung oder Erweiterung von etwas, was immer schon vorhanden, aber nur noch nicht "einsehbar" war, vorstellt, bekommt man eine Ahnung von anderen Dimensionen bzw. Eigenschaften dessen was wir Zeit nennen.

[scan] www.seele-verstehen.de

Zur Orientierung auf dieser Seite:

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gelingt vielleicht am besten mit dem Artikel "Über mich", dort steht, wie ich selbst zu diesem Thema gekommen bin.

 

In den "Grundlagen" finden sich Artikel zu einigen Themen, die ich für das Verständnis der gesamten Materie für wichtig halte. 
 

Der "Überblick" verschafft (hoffentlich) das, was er verspricht. Hier werden kurz die Michael Teachings vorgestellt.

 

Die Systematik der Seele, so wie MICHAEL sie uns vorstellt, ist unter der Überschrift "Matrix" dargestellt.


Unter "Themen" finden sich weiterführende Artikel zu einzelnen Aspekten der menschlichen Seele.

Möglicherweise unbekannte Begriffe sind im "Glossar" erläutert.

Quellen

sowohl Bücher als auch Links, sind hier aufgelistet. Es gibt hier auch noch ein paar Empfehlungen über das Thema dieser Seite hinaus.

 

Im Blog kann man immer wieder kurze Artikel zu allen möglichen Themen lesen, die mich gerade bewegen

 

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