„Sprachen“ der Liebe (Teil 1)

Liebe war immer, ist und wird immer ein zentrales Thema der Menschheit sein. Die verschiedenen Spielarten aus philosophischer Sicht habe ich schon hier beschrieben.

 

„Beziehungen funktionieren gut, wenn man miteinander redet“, ist eine alte Lebensweisheit, aber Worte sind nicht alles. Besonders in noch frischen Beziehungen achtet man gegenseitig auf Signale des anderen, die einem bestätigen, „Ich liebe und werde geliebt“.

Ein amerikanischer Anthropologe, Lehrer und Autor, Gary D. Chapman, hat in Zusammenarbeit mit einem Psychiater, Ross Campbell, herausgefunden, dass es ganz unterschiedliche Bedürfnisse und Vorlieben gibt, Liebe selbst auszudrücken und auch entgegengebrachte Liebesbekundungen als solche wahrzunehmen und emotional zu erleben.

 

Er nennt sie „Die Sprachen der Liebe“, obwohl es nicht nur um gesprochene Worte geht und unterscheidet fünf Varianten. Idealerweise sprechen Liebespaare die gleiche Sprache:

 

Für viele sind es die Zauberworte: „Ich liebe Dich“, die sie gar nicht oft genug aussprechen und hören können und wenn dann auch noch nachvollziehbare Gründe dafür genannt werden, fühlt man sich im siebten Himmel der Liebe. Ausgesprochene Bestätigung, Anerkennung und Wertschätzung sind für diese Menschen das wichtigste. Kritik, auch wenn sie gut emeint ist, Quengeleien oder gar Beschimpfungen bedeuten hier das schnelle Ende für das Liebesglück

 

Andere machen sich gegenseitig gern und häufig kleinere und auch größere Geschenke. Blumengrüße werden oft überreicht und die Bärchen und Herzchen füllen z. B. das ganze Bett oder Sofa. Kaum ein Tag vergeht, ohne eine kleine Aufmerksamkeit als Überraschung und Liebesbeweis. Ein vergessener Jahrestag oder Geburtstag ist hier die größte Katastrophe.

 

„Quality-Time“ mit ungeteilter Aufmerksamkeit für den anderen ist der größte Liebesbeweis für eine weitere Gruppe. Hier möchte man am liebsten jede freie Minute in Zweisamkeit miteinander verbringen. Workoholics, die ständig für alle erreichbar sein wollen (oder glauben, es sein zu müssen), sind der Antityp für diese Gruppe.

 

„Lass mich das für Dich machen“, ist der Lieblingssatz der vierten Gruppe. Gegenseitige Hilfsbereitschaft und Unterstützung stehen im Mittelpunkt für diese Menschen, wenn es um den Ausdruck ihrer Liebe geht. Wenn Socken herumliegen oder der Mülleimer überquillt, ist Schluss.

 

Gegenseitige Berührung ist das wichtigste für eine weitere Gruppe von Menschen. Dabei geht’s nicht nur ums Bett. Die ganze Palette von in den Arm nehmen, Händchen halten, auf die Schulter klopfen, Wange streicheln, Schmusen und Knuddeln und auch alle anderen Zärtlichkeiten gehören zum festen Repertoire. Wer auf Abstand hält oder sonst Probleme mit Nähe hat, passt nicht hierzu.

 

Was geschieht, wenn man nicht dieselbe „Liebessprache“ spricht, wohlmöglich ohne sich dessen bewusst zu sein, wird schnell klar. Man glaubt, nicht zusammen zu passen. Die adäquate „Sprache der Liebe“ ist ein wesentlicher Punkt für Kompatibilität. Aber auch wenn man selbst eine andere „Sprache“ bevorzugt als der Partner, kann es klappen, wenn man die Vorliebe des Partners kennt und in der Lage ist, darauf einzugehen. "Mehrsprachigkeit" ist in Liebesbeziehungen hilfreich.

Vielleicht hat sich der eine oder andere erkannt. Wenn nicht, hier gibt es einen Test:
www.ehevorbereitung-online.ch/die-fuenf-sprachen-der-liebe

 

Im nächsten Blog, Sprachen der Liebe (Teil 2), werde ich über die Informationen, die MICHAEL uns dazu gibt, berichten. Er stellt eine Verbindung der Rolle mit den Sprachen der Liebe her.

 

 

 

 

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