Wer ist überhaupt MICHAEL

und wo kommt das alles her?

 

 

Wie alles begann …

 

Anfang der 70er Jahre traf sich regelmäßig eine Gruppe von Freunden in der Umgebung der San Francisco Bay in Californien zur Abendunterhaltung. Sie verband das gemeinsame Interesse an spiritueller Entwicklung. Anfangs über ein Quija-Brett, später dann durch in Trance gesprochenes Channeling erhielten sie Kontakt zu einer Wesenheit von außerhalb der irdischen Realität. Er gab ihnen auf diesem Weg Informationen. Sie schrieben alles auf und 1979 brachte Chelsea Quinn Yarbro - eigentlich eine Roman Autorin - ihr erstes Buch über die Botschaften von MICHAEL heraus. Sie versuchte, aus der Vielzahl von Mitschriften, eine Auswahl zu treffen, und sie thematisch zusammenzufassen. Es folgten noch drei weiter Bücher derselben Autorin und viele weitere danach, von verschiedenen Einzelpersonen oder Gruppen, die ebenfalls Kontakt zu MICHAEL herstellen konnten und weitere Informationen erhielten und erhalten.

 

Das Buch: Michael, Mensch sein ist die  Deutsche Übersetzung des Buches "Messages from Michael", die anderen Bücher wurden nur in Englisch veröffentlicht.

 

Wer oder was ist eigentlich MICHAEL?

 

O-Ton MICHAEL:

 

WE ARE INTEGRATED FRAGMENTS OF A LARGER ENTITY AND WE COME TO YOU FROM THE CAUSAL PLANE. WE HAVE COMMUNICATED THIS WAY FOR APPROXIMATELY ONE HUNDRED YEARS.

THE NAME WE ARE CALLED IS MICHAEL. THAT IS A CONVENIENCE AND NOT A TRUTH. 

YOU MAY CALL US ANYTHING YOU WISH. THE LAST NAME A FRAGMENT OF THIS ENTITY USED WAS MICHAEL.

„MICHAEL“ ist also eine Entität oder „Wesenheit“ auf der kausalen Ebene, von der er seit ca. hundert Jahren zu uns spricht/lehrt. Sein Name ist willkürlich , mehr aus Gründen der Einfachkeit, gewählt; es ist der Name, die die letzte Inkarnation einer Seele benutzte, die sich danach mit den anderen Mitgliedern ihrer Seelenfamilie zur Entität wiedervereinigt hat. 

 

Die oben angesprochene Gruppe hat in unserer Zeit als erste die Informationen von MICHAEL veröffentlicht. Fragmente der MICHAEL ENTITÄT wurden aber schon seit 7000 Jahren gechannelt, als erstes in Mesopotamien, wo die Menschen der damaligen Zeit ihre Botschaften als Weisungen der Götter empfanden, weil es für die keine andere Erklärung gab.

 

Mittlerweile gibt es über ein Dutzend Medien, die angeblich über Channeling Kontakt  zu MICHAEL haben. Nicht auszuschließen ist, dass es dabei auch "Trittbrettfahrer" gibt. Er selbst sagt, er ist bereit mit jedem zu sprechen, der ihn fragt. Die Qualität der Übermittlung ist jedoch abhängig von der Fähigkeit des Mediums, sich mit MICHAEL zu verbinden.

 

Die vier Bücher von Yarbro erzählen die Geschichte von den Anfängen der Botschaften von MICHAEL. Das Quija-Brett wird heute nicht mehr gebraucht. MICHAEL vermittelt uns über verschiedene Channel weiterhin ein detailliertes und vielfältiges Wissen über die psychologischen Hintergründe und die spirituellen Gründe unseres Seins. Bereitwillig beantwortet er jede Frage über das Leben. Tausende von Botschaften sind schon empfangen worden, die klar und leidenschaftslos, ja fast klinisch sachlich sind. Immer mit dem Hinweis: Es ist Eure Entscheidung, diese Informationen zu verwenden oder auch nicht.

 

In seinen ersten Botschaften erklärt MICHAEL, dass sich jede einzelne Seele durch den langen und oft schwierigen Prozess der Reinkarnation weiterentwickelt. Viele Leben in unterschiedlichen Lebensumständen machen das möglich. Die Seele kommt solange auf die physische Ebene zurück, wie es notwendig ist, alle Aspekte des Lebens zu erfahren. Dadurch wird sie sich allmählich immer mehr ihres Selbst bewusst, gewinnt immer mehr Einsichten, entscheidet sich immer häufiger für liebevolles Verhalten und trifft immer seltener Entscheidungen aus Furcht. Sie empfindet sich immer weniger getrennt vom „Ganzen“ und erkennt sich in allen Teilen des Universums.

 

Am Ende dieses Prozesses, wenn alles, was es als getrennte Existenz zu erfahren gibt, erfahren wurde, vereint sich die Seele mit anderen Seelen stufenweise in immer größeren Gruppen, zunächst als die wieder integrierte Entität, ihrer Seelenfamilie von der sie gekommen ist; weiter als Seelensippe, wenn sich sieben Seelenfamilien verbinden; als Seelenstamm, die Verbindung von sieben Seelensippen und so weiter. Alle Seelen, die in einer Spezies inkarnieren (z. B. Mensch) bilden ein Seelenvolk. Als Mensch fühlen wir uns getrennt von allen anderen Menschen, als Seele sind wir es nicht, es besteht eine ewige Verbindung.

 

MICHAEL ist eine wiedervereinigte Entität (Seelenfamilie). Sie besteht aus genau 1050 Seelen, die schon alle ihren eigenen Prozess der Reinkarnation vollständig durchlaufen haben. Deshalb spricht er von sich auch im Plural: „wir“, „uns“. Sie existieren nicht mehr auf der Astralebene, wo wir uns zwischen den Leben aufhalten, sondern auf der Kausalebene, einer Ebene von mentaler Energie, reinen Gedanken und Intelligenz.

 

 

Warum macht MICHAEL das?

 

Auch hierzu ein Zitat von MICHAEL aus den Original Mitschriften der ersten Michaelgruppe (übersetzt) :

 

WIR SIND NICHT DER PFAD ZUR ERLEUCHTUNG. WIR BIETEN EINEN WEG ZUM VERSTÄNDNIS DER MENSCHLICHEN EXISTENZ, DER AUF UNSERER EIGENEN ERFAHRUNG BERUHT, ZUERST ALS MENSCH, SOWOHL IN RUHIGEN ALS AUCH IN SORGENREICHEN ZEITEN UND JETZT ALS DER WIEDERVEREINTE KAUSALKÖRPER, DER NICHT MEHR WIE IHR ES KENNT LEBT, ABER SICH IMMER NOCH GENAU BEWUSST IST, WAS ES BEDEUTET, MENSCH ZU SEIN.

 

UNSERE ABSICHT IST ES, EUCH ETWAS VERSTÄNDNIS ÜBER DIE ENTWICKLUNG DER SEELE ZU VERMITTELN, SO DASS IHR EIN PAAR EINBLICKE IN DIE HINTERGRÜNDE DES MENSCHLICHEN VERHALTENS BEKOMMT. DAS WIRD EUCH IN DIE LAGE VERSETZEN, AUFZUHÖREN, ÜBER ZWISCHENMENSCHLICHE BEZIEHUNGEN ODER IHR FEHLEN ZU GRÜBELN UND EUCH STATTDESSEN AUF EUREN LEBENSPLAN ZU KONZENTRIEREN.

 

MICHAEL sagt auf Fragen nie, was man tun oder lassen soll sondern er gibt Informationen und macht bestenfalls Vorschläge oder Empfehlungen. Er bewertet auch in keiner Weise das Handeln oder Nichthandeln eines Menschen mit „richtig“ oder „ falsch“. Alles unterliegt der Entscheidung des Einzelnen, jede Entscheidung ist gleich wertvoll im Hinblick auf den Lerneffekt, der aus dem Erfahren der Konsequenzen einer Entscheidung entsteht, und damit als "gültig" anzusehen ist.

 

Entscheidungen zu treffen und aus den daraus folgenden Konsequenzen zu lernen, ist somit Zweck und Sinn des physischen Lebens einer inkarnierten Seele. Diese Erfahrungen sind nur in der Dualität und Polarität der physischen Existenz möglich.

 

 

Welchen Anspruch hat MICHAEL?

 

Auch hierzu ein Originalzitat (übersetzt) von MICHAEL:


"Wir sind nicht das allwissende, alles sehende Auge des Himmels."


"Wahre Lehrer' würden unter euch wandeln und mit Euch das alltägliche Leben teilen und mit Euch darüber sprechen. Wir tragen keine Gewänder, kauen nicht Betelnüsse und schreiten nicht umher, mit Sandalen,
die im Staub klatschen. Wir sind genauer gesagt nur Lieferanten von Information".

 

"Wir weisen Euch auf Pfade hin, die sonst von hohem Gras verdeckt wären."

 

MICHAEL fordert ausdrücklich auf, ihm nicht „blind zu glauben“. Dieses Verhalten würde Einsichten und damit Lernchancen verhindern. Es geht ihm auch nicht um „Alles oder Nichts“. Jeder seiner „Schüler“ soll jede einzelne Information, die er durch ihn erhält, für sich überprüfen ausprobieren oder anwenden und damit validieren. Er ist davon überzeugt, dass jeder dadurch erfolgte Anstoß zum Nachdenken – und sei er auch noch so gering oder kurz – eine positive Auswirkung auf das Leben jedes Einzelnen haben wird. Er wünscht sich für die Menschen mehr Freude. Viele Ängste – die zentralen Haupthindernisse im Leben – basieren auf dem vergänglichen, menschlichen Ego, das sich durch frühe Prägungen und Traditionen gebildet hat.

 

Das Bewusstsein, eine unsterbliche Seele zu sein und mehr über sie zu wissen, nicht nur die uns knapp erscheinende Lebenszeit auf der Erde für unsere Entwicklung zur Verfügung zu haben, macht Freude. Durch ein freudvolleres Leben, ohne Angst, wird die Entwicklung von Freundlichkeit und Liebe zu den Mitmenschen, zur Natur und damit zu allem, was ist, gefördert. Das Bewusstsein, Eins zu sein, mit allem, was ist und alles was wir erleben und erfahren, als Spiegelung unseres Selbst zu betrachten, durch das wir miteinander Lernen, schafft Toleranz, Akzeptanz und führt zu dem Ziel von Agape, der bedingungslosen Liebe.

 

MICHAEL versteht sich nicht als Offenbarer einer neuen Religion oder gar Begründer einer neuen Kirche.  

 

Religionen basieren auf Glauben. Jede Zeit hatte und hat auf der Grundlage der Vorstellung einer höheren Existenz ihren Glauben und ihre Religion. MICHAEL liefert Informationen und Denkanstöße, was wir daraus machen liegt an uns. Er verlangt nicht zu glauben, im Gegenteil. Durch blinden Glauben schränken wir unsere Selbstbestimmung und Entscheidungsfreiheit ein und entziehen uns der Selbstverantwortung.

 

Kirchen sind institutionalisierte Religionen; Glaubenswächter, die Regeln (Dogmen) aufstellen. MICHAEL sucht keine Ministranten, will keine Unterwürfigkeit oder Hingabe, sagt uns nicht, was zu tun ist und diktiert auch keine Aktionen. Er hat auch keine gottähnliche Macht über uns.

 

Keiner kennt die ganze Wahrheit – auch Michael nicht, seine Entität steht in ihrer Entwicklung noch vor einem langen Weg, zurück zum Tao. Er will unsere Seelenentwicklung fördern, wenn wir es wollen und profitiert selbst von der Interaktion mit uns. Sie dient auch der weiteren Entwicklung der gesamten Entität.

 

Was wir aus seinen Botschaften mitnehmen oder liegen lassen, ist die Entscheidung eines jeden Einzelnen.

 

 

 

 

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Der "Überblick" verschafft (hoffentlich) das, was er verspricht. Hier werden kurz die Michael Teachings vorgestellt.

 

Die Systematik der Seele, so wie MICHAEL sie uns vorstellt, ist unter der Überschrift "Matrix" dargestellt.


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