Vorwort


Diesen Abschnitt habe ich vorangestellt, weil ich gern jeden Leser dieser Webseite „dort abholen möchte, wo er steht“. Nicht alle haben sich schon bisher mit existenziellen Fragen beschäftigt. Ich erhebe hier keinen Anspruch auf Vollständigkeit, möchte jedoch ein paar Themen beleuchten, die aus meiner Sicht für ein Vorverständnis wichtig sind und die zum Teil kontrovers diskutiert werden. Es klingt dabei schon immer auch meine persönliche Meinung an, die natürlich nicht allgemein und für jeden zutreffen muss.

 

Für den Fall, dass ich dabei „offene Türen einrenne“, überspringen Sie einfach diese Passagen.

 


Grundlagen,

einige Themen zum Vorverständnis ...

Das Universum, in dem wir leben, ist unendlich, wohlmöglich nicht das einzige existierende und beherrscht von Chaos, jedenfalls so erleben wir es, im Großen wie im Kleinen.

Erste Weltkarte wie sie sich Anaximander, ein griechischer Philosoph ( 610 v. Chr. - ca. 547 v. Chr.), vorgestellt hat.
Erste Weltkarte wie sie sich Anaximander, ein griechischer Philosoph ( 610 v. Chr. - ca. 547 v. Chr.), vorgestellt hat.

Die Menschheit versucht seit Urzeiten dieses Chaos zu ergründen. Je mehr nachgedacht und geforscht wird, desto komplexer erscheint es uns. Wir stoßen früher oder später an die Grenzen unseres aktuellen Begriffsvermögens, obwohl es sich in den letzten Jahrtausenden schon ein gutes Stück entwickelt hat. In frühen Kulturen war die Annahme, die Erde sei eine Scheibe, weit verbreitet und noch für meine Oma war schnurlose Telefonie und Internet jenseits jeder Vorstellung.


Die Realität, wie wir sie sehen, ist individuell für jeden Menschen unterschiedlich, abhängig von seinen Glaubenssätzen und Prägungen durch Eltern, Erziehung und Gesellschaft. Damit ist jeder der Schöpfer seiner eigenen Realität, also auch in der Lage, sie zu verändern. Das ist den meisten Menschen nicht bewusst.

 

Bewusstseinsgrenzen schränken uns ein. Sie hindern uns an unserer Entwicklung. Grenzen stellen immer eine Herausforderung dar, sie zu überwinden. Es ist ein natürliches Bedürfnis. Gedanken sind frei, wenn wir uns nicht selbst begrenzen oder begrenzen lassen. 

 

Die Beschäftigung mit der Metaphysik liegt nahe, wenn die Grenzen dessen, was uns Wissenschaft vermitteln kann, durchbrochen werden müssen, um neue Einsichten zu erlangen, die ein erweitertes Bewusstsein bewirken.

 

Um – vielleicht für den Anfang – ein paar mehr Einsichten darüber zu bekommen, wie unser Universum "funktioniert", ist es sinnvoll, sich zunächst mit den universellen Naturgesetzen, auch kosmische Gesetze genannt, zu  beschäftigen.

 

Das Thema Energie verbinden wir heute oft mit dem Begriff "Krise". Es scheint uns immer an der nötigen Energie zu fehlen. Dennoch ist alles Energie und Energie kann, nach dem 1. Geset der Thermodynamik, nie verloren gehen, sie wird immer nur umgewandelt.


Das Zusammenspiel von Körper, Geist und Seele auf dem "Tummelplatz" der Psyche beschäftigt Biologen, Psychologen und Mediziner in gleicher Weise. Auch die Theologie hat dazu ihre Meinung.
 

Der Mensch, als Mitglied seiner biologischen Spezies, durchlebt im Laufe seines zeitlich begrenzten Lebens eine körperliche Entwicklung vom Neugeborenen zum Greis. Parallel zu diesem Alterungsprozess findet eine Entwicklung seiner Bedürfnisse statt, von blanken Überleben als Säugling bis hin zum Wunsch auf einen gnädigen, friedvollen Tod als alter Mensch. Diese Bedürfnisse beschäftigen seinen Geist ein Leben lang. Aber auch die Seele hat ihre Bedürfnisse.

 

Das Enneagramm ist eine Typologie menschlicher Charaktereigenschaften, die die Hintergründe für ihre Entwicklung, Fallstricke und auch Perspektiven aufzeigt. Ein Vergleich mit den Michael Teachings zeigt die unterschiedlichen Ansätze, die sich nicht widersprechen, sondern das Thema nur von einer anderen Perspektive beleuchten

 

Religionen sind Bestandteil unserer Kultur. Sie beschäftigen sich auch mit der Seele, insbesondere aber mit deren Rettung. Bei uns dominiert das Christentum. Hier haben sich Traditionen, teilweise auch heidnischen Ursprungs, alte Lehren von jüdischen griechischen und römischen Philosophen, prophetische Botschaften und die Lehren von Jesus und seinen frühen Anhängern, mit seit Jahrhunderten bestehenden Kircheninteressen vermischt


Bei Mystik und Esoterik scheiden sich die Geister. Für die einen vermitteln sie die wertvollsten Erkenntnisse ihres Lebens, für andere ist es Verdummung und abgehobener Unsinn.

 

Glaube ist etwas ganz Individuelles und viele Menschen haben persönliche Glaubenssätze, unabhängig von ihrer Religionszugehörigkeit. Werte, oder Wertvorstellungen sind ebenso individuell in der Gesellschaft und auch im einzelnen Menschen vorhanden. Sie können sich im Zeitverlauf verändern oder auch für ein ganzes Leben Bestand haben.

 

Die Vorstellung einer unsterblichen Seele, die in wiederkehrenden Zyklen in wechselnden Körpern inkarniert, um sich weiterzuentwickeln, ist die Voraussetzung für einen Sinn des Lebens. Reinkarnation ist für mich kein Glaube, sondern Realität, auch wenn dieses Phänomen von den Wissenschaften nicht bewiesen werden kann. Es kann aber auch nicht wiederlegt werden.

 

Diese Realität leite ich ab aus Erkenntnissen der Rückführungshypnose und den vielfältigen „Offenbarungen“, die Menschen seit Anbeginn der Zeit erfahren haben. Die heutige Form von Offenbarungen sind durch Channeling übermittelte Botschaften von Wesenheiten jenseits unserer physikalischen Welt.

 

Der Begriff Ego wird in der Literatur, den Wissenschaften und der Umgangssprache unterschiedlich definiert. Es ist das Lieblingsthema der Psychologen.

Ich habe diesem Begriff einen Abschnitt gewidmet, weil dieser Webseite mein eigenes Verständnis davon zugrunde liegt: Das Ego ist unser "gelerntes" Ich, es ist uns vertraut und es ist notwendig. Es ist damit der Ausgangspunkt für die Entdeckung des essenziellen "Ich", unserer Seele.

 

 


 

 

 

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In den "Grundlagen" finden sich Artikel zu einigen Themen, die ich für das Verständnis der gesamten Materie für wichtig halte. 
 

Der "Überblick" verschafft (hoffentlich) das, was er verspricht. Hier werden kurz die Michael Teachings vorgestellt.

 

Die Systematik der Seele, so wie MICHAEL sie uns vorstellt, ist unter der Überschrift "Matrix" dargestellt.


Unter "Themen" finden sich weiterführende Artikel zu einzelnen Aspekten der menschlichen Seele.

Möglicherweise unbekannte Begriffe sind im "Glossar" erläutert.

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