Körpertyp,

welcher Körper passt zum Lebensplan ...

Körperlichkeit ist für die Seele eine vielseitige Erfahrung. Jedes Leben hat ihren eigenen, neuen Körper. Aus seelischer Sicht ist es immer wieder ein unbekanntes, neu zu entdeckendes Vehikel, für ein Leben von der Geburt bis zum Tod.

 

Der Mensch kennt nur den einen Körper, oft ist er damit unzufrieden und fragt sich, warum er nicht anders ist und wie man ihn verändern kann.

 

Manche fühlen sich falsch in ihrem Körper, wünschen sich ein anderes Geschlecht oder sie fragen sich, warum ihr Körper so unzulänglich ist, z. B. wegen einer Behinderung. Andere sind ganz „verliebt“ in ihre äußere Erscheinung, pflegen und trainieren sie, gestalten den Körper mit allerlei Kosmetik und Zierrat, „maskieren“ ihn durch Kleidung nach Wunsch, jeden Tag neu. Einigen ist er jedoch völlig gleichgültig, sie benutzen ihn nur, beuten ihn aus, vergiften ihn und kümmern sich nicht um seinen Zustand.

 

Der Wunsch nach einem attraktiven Körper ist menschlich. Körperliche Anziehung ist jedoch für jeden individuell etwas anderes. Die Seele spürt Anziehungskraft aufgrund ganz anderer Hintergründe, wie das bei den Seelenbeziehungen beschrieben ist.

 

Jeder Mensch ist anders, jeder menschliche Körper verändert sich im Laufe eines Lebens und das entspricht gerade auch der Vielfalt der Bedürfnisse und der Entwicklung der Seele.

 

Wer sich also fragt, warum sich die Seele gerade diesen Körper gewählt hat, sieht, im Folgenden, dass dabei sehr viele verschiedene Kriterien eine Rolle gespielt haben.

 

Die Wahl des Körpers trifft die Seele speziell für jede Inkarnation neu. Er soll zum Lebensplan passen und für die damit verbundenen Lektionen, einschließlich der Entstehung und Auflösung von Karma, geeignet sein. Der Körpertyp wird auch oft im Hinblick auf Selbstkarma gewählt. Physische Stärken und Schwächen und auch psychologische Tendenzen, einschließlich der emotionalen und intellektuellen Fähigkeiten, gehören ebenfalls mit dazu. Auch die Entwicklung der Overleaves hängt mit von der Wahl des Körpers ab.

 

Jede Zeit und Kultur hat ihr eigenes „Idealbild“, dem eine Seele entweder entsprechen möchte oder auch gerade nicht. Auch die Vertrautheit mit einem Körpertyp aus früheren Inkarnationen spielt eine Rolle. Einige Seelen wählen ihren „Lieblingskörpertyp“ während eines ganzen großen Zyklus immer wieder. So könnten sich äußere Ähnlichkeiten erklären, die manchmal bei Reinkarnationen gesehen und diskutiert werden. Der Umkehrschluss ist allerdings verständlicherweise nicht möglich.

 

Um in einem speziellen Körpertyp geboren zu werden, bedarf es einer komplexen Entscheidung. Erstens ist es erforderlich, eine entsprechende Menge an genetischem Material von beiden Elternteilen auszusuchen. Abgesehen von eineiigen Zwillingen – und auch das ist so gewollt – sehen alle Kinder der gleichen Eltern unterschiedlich aus und haben eine eigene Persönlichkeit. Welche Gene aus dem „Genpool“ beider Eltern ausgewählt werden, liegt in der Entscheidung der Seele. Mit der Entscheidung über die Eltern sind gleichzeitig auch andere Konsequenzen verbunden. Mit dem damit verbundenen Ort, dem Umfeld, der Kultur und der vorherrschenden Ernährungsweise, werden gleichzeitig viele Entscheidungen über die ersten Entwicklungsjahre des Menschen und die damit verbundenen Prägungen und Erfahrungen des Seelenfragments getroffen, die zur Entwicklung der erwünschten Overleaves führen.

 

Der Zeugungszeitpunkt und der Geburtszeitpunkt haben ebenfalls Einfluss auf den Körper und den Charakter. MICHAEL bestätigt den Einfluss der Himmelskörper (im Kleinen, wie im Großen) auf das Leben eines Menschen, „belächelt“ jedoch die simplifizierten Erklärungsversuche der Astrologie. Der Planeteneinfluss ist aber nur unterstützend und nicht dominant..

 

Das Universum gliedert sich in Anordnungen von Schichten (Sphären) von Welten innerhalb von Welten, von denen jede die Einheit des Ganzen spiegelt. Das Universum kann als eine Hierarchie von Gesetzen auf Gesetze angesehen werden. Es ist als ganzes wie ein Hologramm, dessen Abbild sich in jedem seiner Teile wiederfindet. Zerbricht oder zerschneidet man es, so ist in jedem Bruchstück die vollständige Information enthalten. Menschen sind selbst eine Variante des Mikrokosmos, der den größeren Kosmos des Universums spiegelt.

 

So gibt es sieben Körpertypen, die der Sonne, dem Mond und den fünf nächsten Planeten (Merkur, Venus, Mars, Saturn und Jupiter) entsprechen. Diese sieben Körper-Typen sind entsprechend benannt und, wie auch die Overleaves, in drei kardinale Typen, drei ordinale Typen, und eine neutrale Art unterteilt.

 

Der Planeteneinfluss besteht durch die Affinität der Körperdrüsen zur Energie einzelner Himmelskörper. Sie haben Auswirkungen auf die Funktion der Körperdrüsen und so auf die Persönlichkeit. Diese Zuordnung findet sich ebenfalls wieder im Konzept des Enneagramm.

 

Wenn alle Drüsen perfekt ausbalanciert wären, würde der Einfluss der fünf Planeten der Sonne und des Mondes harmonisch sein. Jedoch, wenn ein spezieller Körper-Typ gewählt wird, ergibt sich ein beherrschender Einfluss der damit korrespondierenden Drüse(n), insofern, dass eine (oder einige) der Drüsen aktiver ist (sind), als die anderen. Wenn eine Drüse vorherrscht, führt das zur Steigerung der Produktion dieser Drüse, was wiederum Einfluss auf Charakter und Temperament hat. Es spiegelt sich z. B. in Essgewohnheiten und Vorlieben und auch im Wesen.

 

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Jede endokrine Drüse oder ihr assoziiertes Nervengeflecht ist für den Magnetismus eines bestimmten Planeten empfänglich. Dieser spezifische Magnetismus ist immer am stärksten, wenn der Planet im Zenit steht und vertikal durch die geringste Dicke der Atmosphäre scheint, genau wie das Licht und die Wärme der Sonne Mittags am stärksten ist. Je tiefer er am Himmel sinkt und je spitzer der Winkel, in dem sein Einfluss deshalb die Lufthülle durchqueren muss, umso schwächer ist seine Wirkung, wie bei der Sonne am Morgen und am Abend. Befindet er sich vollständig unterhalb des Horizontes, wird diese Wirkung nur in einer diffusen Form gespürt werden, stark verändert durch den eigenen Magnetismus der Erde. Die Höhe eines gegebenen Planeten am Himmel wird deshalb ein genaues Maß für den Grad der Stimulation sein, der für die korrespondierende Drüse zu einem gegebenen Zeitpunkt zugeführt wird.

 

 

MICHAEL nennt entsprechend sieben Hauptkörpertypen (Archetypen) und drei weitere, seltener gewählte Körpertypen, die allerdings alle meist als Mischformen zu finden sind. In der Regel ist der gewählte Körpertyp eine „Melange“, damit möglichst viele der gewünschten Eigenschaften und Entwicklungsmöglichkeiten gegeben sind.

 


Charakteristik der verschiedenen Körpertypen

 

 

Mond

 

Der Mond ist für uns der naheste Himmelskörper und hat daher den größten Einfluss. Er bewegt das Wasser mit Ebbe und Flut und seine Mondphasen beeinflussen alles Leben. Stimmungsschwankungen sind daher das Hauptkennzeichen.

 

Die Aufgabe der dem Mond zugeordneten Bauchspeicheldrüse ist die Produktion von Verdauungssäften (Enzyme) und die Bildung der beiden sehr wichtigen Hormone Insulin und Glukagon, die den Blutzuckerspiegel regeln.

 

Der Mond Typ hat eine blasse Haut, eine fleischige, runde Form, auch der Kopf ist rund, man spricht ja auch vom „Mondgesicht“, Seine Verdauung ist eher schlecht - besonders im Dickdarm - zu weiche und zu feste Stühle wechseln ab, es kommt zu Hypo- oder Hyperglykämie (Diabetes). Menschen reagieren langsamer als andere und sind in ihren Emotionen eher zurückhaltend. Er ist oft ein Spätentwickler.

 

Ernährungsempfehlung:

Leicht verdauliches Essen, kleine Portionen, wenig Kohlehydrate, maßvoll mit Proteinen und Fett, vorsichtig mit Hülsenfrüchten und Kohl, bei Bedarf Laktose freie Kost.

 

Eigenschaften bei positivem Einfluss:

Passiv, geduldig, zäh, feinfühlig, einfallsreich, mütterlich, sympathisch, aufnahmefähig, ruhig, einsiedlerisch, logisch, mathematisch, an Details interessiert und oft eine geradezu geniale Intelligenz.

 

Eigenschaften bei negativem Einfluss:

Launisch, nach innen schauend, kaltherzig, unkommunikativ, eigensinnig, unversöhnlich, depressiv und destruktiv.

Dieser Körpertyp wir gern von Gelehrten und Gestaltern gewählt, wenn es um Leben mit überwiegend intellektueller Betätigung oder um abstraktes schöpferisches Denken geht.

 

Beispiele mit starkem Mondeinfluss:

Andy Warhol, Albert Einstein, Mao Tse Tung, Truman Capote, John Lennon, „Charlie Brown“.

 


Venus

 

Die Venus – einziger Planet mit weiblichem Artikel - gilt als stilisierte Repräsentation des Handspiegels der namensgebenden römischen Liebesgöttin Venus. Sie ist der Planet, der auf seiner Umlaufbahn der Erdbahn mit einem minimalen Abstand von 38 Millionen Kilometern am nächsten kommt.

 

Der Venus Typ wird von der Nebenschilddrüse „regiert“, die für Stabilisierung des Stoffwechsels und die Herstellung von Ruhe und Ausgeglichenheit sorgt. Das trägt zu einer im Allgemeinen guten Gesundheit bei. Er kommt gut mit anderen Menschen aus. Oft sind es hervorragende Köche und gute Liebhaber.

 

Er ist insgesamt üppig, mit vollem Mund, weich und warm, wie das Idealbild einer Mutter. Er hat große, oft dunkle Augen, die Hüfte ist breiter als die Brust. Dickes Haar, olivfarbene oder dunkle Haut, breite Füße und Hände, schwere Knochen sind hier typisch.

 

Ernährungsempfehlung:

Viel Obst und Gemüse, wenig von allem anderen.

 

Eigenschaften bei positivem Einfluss:

Warm, liebevoll, freundlich, Anteil nehmend, immer ansprechbar, sorglos, auf Harmonie bedacht, sanft, nicht wertend, sinnlich, vergnügt, extrem loyal, empfänglich für Schönheit.

 

Eigenschaften bei negativem Einfluss:

Faul, träge, antriebsschwach, unentschlossen, unbewegt, von anderen abhängig, achtlos, schlampig, überemotional, unvernünftig, mangelnde Praktikabilität.

 

Venus ist durch seine Formbarkeit und Anpassungsfähigkeit der perfekte Körper für Kämpfer.

 

Beispiele mit starkem Venuseinfluss:

Marilyn Monroe, Elizabeth Taylor, Mae West, Elvis Presley (neben Merkur), James Dean, Jean Harlow, Tom Selleck (neben Saturn).

 

 

Merkur

 

Merkur ist der nächste Planet zur Sonne und er bewegt sich mit der größten Geschwindigkeit. Der römische Gott Merkur (griechisch Hermes) war der Götterbote. Merkur ist auch die Bezeichnung für Quecksilber. Deshalb verbindet man mit ihm traditionell Schnelligkeit, Agilität und auch Witz neben guten kommunikativen Fähigkeiten.

 

Merkur beeinflusst die Schilddrüse, die die Verbrennung im Organismus regelt. Eine starke Schilddrüse produziert Schnelligkeit und „nervöse Energie“ in einer Person, während eine schwache Schilddrüse langsame Bewegungen und Müdigkeit bewirkt.

 

Der Merkur Typ ist eine strahlende, saubere Erscheinung. Haut, Haare und Augen sind eher dunkel, das sorgt für Kontrast. Die Körperbehaarung ist eher spärlich, die Haut ebenmäßig und makellos. Er ist schlank, beweglich und wirkt auch im Alter noch jugendlich. Seine tiefe Stimme ist markant mit Resonanz.

 

Ernährungsempfehlung:

Vorsicht mit aufputschenden Substanzen und auch mit Zucker. Ein hoher Anteil von Kohlehydraten ist dagegen oft günstig.

 

Eigenschaften bei positivem Einfluss:

Aktiv, scharfsinnig, clever und vielseitig, sprachbegabt und flüssig im Ausdruck, sauber, gepflegt, positive Einstellung und Ausstrahlung, fröhlich, witzig, schelmisch, zwar leicht zu verärgern, aber nicht nachtragend.

 

Eigenschaften bei negativem Einfluss:

Unbeständig, nervös, impulsiv, Tendenz zu explosiven Krisen, selbstzentriert, streitsüchtig, sarkastisch, zynisch, überkritisch und oft wehleidig und hypochondrisch.

 

Merkur ist eigentlich der „perfekte“ Typ für Verkünder, aber auch Schwimmer, Läufer und Turner (oft Kämpfer) lieben diesen Körper.

 

Beispiele mit starkem Merkur Einfluss:

Fred Astaire, Anwar el Sadat, Napoleon (neben Venus), Glenn Close (neben Mond), Freddy Mercury (neben Venus/Saturn), Madonna (neben Sonne), Barack Obama (neben Venus/Saturn), Tom Hanks (neben Venus)

 

 

Saturn

 

Saturn, der Ringplanet, steht traditionell für den Lehrer oder Vater, für Erziehung, Beschränkung und Disziplin. Mythologisch entspricht er dem griechischen Gott Apollo. Abstraktionsvermögen, hohe Ideale und profundes Denken sind Eigenschaften, die zu ihm passen.

 

Saturn beherrscht die hintere Hirnanhangsdrüse, die für den Knochenbau zuständig ist und außerdem die Funktion des abstrakten Denkens und der Vernunft regelt. Sie ist damit eine der dominierenden Drüsen im Organismus.

 

Der Saturn Typ entwickelt meist einen überdurchschnittlich groß gewachsenen und kräftigen Körperbau mit starken Knochen, eine „herausragende“, unübersehbare Erscheinung im wahrsten Sinne des Wortes. Ein länglicher Kopf mit auffälliger Nase, markantem Unterkiefer und vorspringenden Wangenknochen sowie gelbliche Zähne sind außerdem seine Erkennungszeichen. Saturn Typen haben ein ernsthaftes aber liebenswürdiges Erscheinungsbild, man vertraut ihnen. Sie sind ausgeglichen und ruhen in sich selbst.

 

Sie sehen die größeren Zusammenhänge und haben ein gutes Denkvermögen. Man kann bei ihnen eine eher langsame Sprache, begleitet von langsamen Bewegungen feststellen, weil sie zuerst denken, bevor sie handeln und dafür nehmen sie sich Zeit.

Saturn Typen wirken auf eine subtile Weise dominant, allein durch ihre Anwesenheit. Sie können viel ertragen und aushalten, Not, Mühsal, Elend Entbehrung, Drangsal und Ungemach, auch Phasen von Depression.

 

Ernährungsempfehlung:

Saturn kann alles vertragen, er schätzt herzhafte Kost und sie bekommt ihm gut.

 

Eigenschaften bei positivem Einfluss:

Selbstbeherrschung, Führungsqualitäten, Diplomatie, Mäßigung, Vertrauenswürdigkeit, väterliche Fürsorge, großes Durchhaltevermögen, Demut, Verschwiegenheit, Diskretion, ein gutes Gedächtnis und die Fähigkeit zu umfangreichen und langwierigen Denkaufgaben.

 

Eigenschaften bei negativem Einfluss:

Geistig unbeweglich, mutlos, streng, hartherzig, grausam, zurückhaltend und reserviert, herablassend, nicht änderbar und stur, überarbeitet, Schwäche ist unverzeihlich, aber auch selbstkritisch und zynisch.

 

Obwohl Saturn eigentlich dem klassischen „Männertyp“ entspricht, ist der aktuelle Trend zu androgynen Schönheitsidealen, auch bei Frauen, eine Kombination von Saturn und Sonne: Hochgewachsen, schlank, blond, ätherisch flüchtig mit einer Aura von Bestimmtheit und Anspruch, gemischt mit Zerbrechlichkeit.

 

Saturn wird gern von Gelehrten, Priestern und Herrschern gewählt.

 

Beispiele mit starkem Saturn Einfluss:

Abraham Lincoln, Henry Fonda, Lyndon B. Johnson, Michael Jordan, „Uncle Sam“, alle Basketballspieler.

 

 

Mars

 

In der Mythologie ist Mars, der rote Planet, der „Gott des Krieges“. Die aggressive und leidenschaftliche Energie des Mars erreicht den Körper durch die Nebennieren, die Drüsen der Selbsterhaltung. Der Slogan des Mars-Typs ist "Kampf oder Flucht." Wenn sein Instinkt Bedrohung wahrnimmt, schützen die Nebennieren den Organismus, indem durch erhöhte Adrenalinausschüttung zusätzlich benötigte Energie zugeführt wird. Wenn die Nebennieren Energie überwiegt, prägt das energetisch eine Person, die schnell zur Selbstverteidigung bereit, leidenschaftlich und mit einem starken Sexualtrieb ausgestattet ist.

 

Der Mars Typ ist eher klein, aber muskulös und mit festem Körperbau. Er hat ein rundliches Gesicht, kleine aber tiefgründige Augen und auch einen eher kleinen Mund. Er zeigt Stärken in Intellekt, Körperaktivität und auch emotional. Als Kaukasier hat er eine rötliche oder helle Haut mit vielen Flecken, Sommersprossen und Hautunreinheiten und auch die Haare sind rot in allen Schattierungen. In anderen Rassen weichen jedoch diese Farben ab.

 

Ernährungsempfehlung:

40% Kohlehydrate, 30% Fett und regelmäßige, aber kleine Portionen von Proteinen halten ihn in der Balance.

 

Eigenschaften bei positivem Einfluss:

Entscheidungsfreudig, freiheitsliebend, direkte und „brutal“ ehrliche Sprache, Führungsqualitäten, vor allem in Krisen, Beschützer der Bedrängten und Schwachen, energetisch, ausdauernd, kraftvoll, leidenschaftlich und hypersexuell.

 

Eigenschaften bei negativem Einfluss:

Leicht zu verärgern, impulsiv, Wut und Kampfeslust, Überreaktionen, überzogene Abwehrhaltung, streitsüchtig, brutal, roh, wild, voreilig, fehlende Voraussicht.

 

Mars ist gut geeignet für Kämpfer und Herrscher aber auch für Verkünder und Priester im Modus Dominanz.

 

Beispiele mit starkem Mars Einfluss:

Ryan O’Neal, John Glenn, Robert Redfort, Toby Mcguire, Dwight D. Eisenhower (neben Mond), John F. Kennedy, Paul Newman (neben Neptun), Shirley McLaine (neben Neptun).

 

 

Jupiter

 

Jupiter ist der Planet mit der größten Masse, er hat eine Vielzahl von Monden und ist außerdem der einzige, der eigenes Licht und Wärme erzeugt. Er ist in seiner Entwicklung auf dem Weg, selbst eine Sonne zu werden.

 

Das spiegelt sich in diesem Körpertyp, indem er eine hohe Wertschätzung für alles Leben hat, Gefallen an den Künsten findet und große Anteilnahme gegenüber anderen zeigt.

 

Der Jupiter Typ verbreitet – metaphorisch gesprochen – sein Licht gern über andere, Freunde und Verwandte gleichermaßen, indem er sie gern – wie Satelliten – um sich schart, damit er sie an seiner Weisheit und Erfahrung teilhaben lassen kann. Die zugeordnete hintere Hirnanhangdrüse steuert die Prozesse der Mutterschaft.

Jupiter Typen sind gute Führungskräfte, Lehrer und Liebhaber der Menschheit.

 

Sie haben gewöhnlich eine füllige, fleischige Figur mit einem kurzen, gedrungenen Körper, speziell um die Hüften. Ihr Kopf ist groß und sitzt auf einem kurzen, dicken Hals. Sie wirken damit „mütterlich“, unabhängig vom Geschlecht. Die Körperbehaarung ist spärlich, bei Männern auch auf dem Kopf, mit Ausnahme eines kräftigen Bartwuchses. Die Jupiter Typen schätzen einen guten Wein und leckere Speisen. Sie haben Interesse an Gesellschaft, Kunst, Poesie und Philosophie. Das perfekte Abbild ist der Weihnachtsmann und auch die Figur des Falstaff, beiden ist die „joviale“, etwas herablassende Art gemeinsam.

 

Ernährungsempfehlung:

Jahreszeitlich angepasst: Herzhaft im Winter, leichter im Sommer.

 

Eigenschaften bei positivem Einfluss:

Großmütig, mitfühlend, freundliches Wesen, loyal, führsorglich und mütterlich, sprachbegabt, philosophische Ansichten, Weitsicht, breites Wissen, Gerechtigkeitssinn, Fortüne.

 

Eigenschaften bei negativem Einfluss:

Häufig wechselnde Interessen und Meinungen, genießerisch, ausschweifend, hemmungslos, maßlos beim Essen, extravagant, selbstgefällig und arrogant, zu nachgiebig, verschwenderisch, Aufmerksamkeit heischend, schlechte Sehkraft, kränklich, Übergewicht.

 

Jupiter eignet sich gut für Gelehrte und alle kardinalen Rollen.

 

Beispiele mit starkem Jupiter Einfluss:

Orson Welles, Johann Sebastian Bach, Barbara Streisand, Heinrich VIII, Oprah Winfrey, „Falstaff“, „der Weihnachtsmann“.

 

 

Sonne

 

Die Sonne ist der Zentralstern unseres Sonnensystems und damit eines der Zentren unserer Galaxie, der Milchstraße. Ihre Energie und Strahlkraft ist hier unverzichtbar für die Schöpfung und Entwicklung des Lebens.

 

Die zugeordnete Thymusdrüse regelt das Immunsystem und das Wachstum, besonders bei Kindern.

 

Die kreative Energie und das strahlend wirkende Äußere ist das Hauptmerkmal des Körpertyps Sonne.


Er hat eine reine Haut, eine zarte Figur, ein schmales oder ovales Gesicht, wache Augen und wirkt jünger als es seinem Alter entspricht. Er erscheint immer Kind geblieben oder wie eine Märchenfigur zu sein und besitzt viele „edle“ Eigenschaften. Er neigt aber zu körperlicher Schwäche und Gebrechlichkeit – der „Fehler“ in der Perfektion - hat eine schwache Verdauung im Dünndarm und Probleme mit den Atemwegen, trotzdem entsteht immer ein positiver Gesamteindruck durch seine Ausstrahlung.

 

Ernährungsempfehlung:

Leicht verdauliche Kost in kleinen Portionen mit guter Ausgewogenheit und am besten kombiniert verzehrt.

 

Eigenschaften bei positivem Einfluss:

Strahlend, kreativ, fantasievoll, unbeschwert, unschuldig, fröhlich, elegant, würdevoll, hat gern Spaß und Freude, liebt Kinder.

 

Eigenschaften bei negativem Einfluss:

Distanziert, intolerant, naiv, unkritisch, unüberlegt, gierig.

 

Der Typ Sonne eignet sich gut für Gestalter und kreative Leben.

 

Beispiele mit starkem Sonne Einfluss:

Twiggy, Judy Garland, Michael Jackson (neben Merkur und Neptun), Brad Pitt (neben Saturn), Merryl Streep (neben Mond), „Schneewittchen“, „Peter Pan“.

 

 

Übrige Planeten


Gelegentlich wird auch einer der weiter entfernten Planeten mit entsprechend geringerem Einfluss mitgewählt, meist mit einem Anteil unter 5%. Die drei hier genannten Planeten korrespondieren alle mit einem der höheren Zentren.

 

Neptun

 

Dieser Gasplanet ist nach Neptun benannt, dem römischen Gott des Meeres und der Fließgewässer. Die zugeordnete Drüse ist der Hypothalamus, die für die Steuerung vegetativer Prozesse, wie Regulation der Körpertemperatur, der Nahrungsaufnahme und die Regeneration im Schlaf, zuständig ist. Sie beeinflusst außerdem auch das Sexualverhalten.

 

Neptun Typen haben meist große, runde, verträumte Augen. Sie neigen dazu, verträumt und manchmal etwas weltfremd in Erscheinung zu treten. Kreative Phantasie und Inspiration verbinden sie mit Sinnlichkeit und Hingabe. Die Zuordnung zum höheren emotionalen Zentrum zeigt sich durch besondere Empfindungsfähigkeit.

 

Man sagt über Neptun Typen, dass sie der Nachwelt in Erinnerung bleiben, es sind Menschen, die Spuren auf der Erde hinterlassen: Heilige, Halbgötter, Ikone und Genies.

 

Eigenschaften bei positivem Einfluss:

Kreativ, idealistisch, spirituell, visionär, einfallsreich, phantasievoll, gutes Vorstellungsvermögen, sensibel, spitzfindig, feinsinnig.

 

Eigenschaften bei negativem Einfluss:

unpraktisch, hinterlistig, betrügerisch, zerstreut, langatmig, realitätsfern, unsicher.

 

Dieser Typ ist besonders für Gestalter und Priester geeignet, wenn es um Leben künstlerischen Schaffens oder mit inspirativen Aufgaben geht.

 

Beispiele mit Beteiligung von Neptun Einfluss:

Lisa Minelli, James Dean (Mars/Neptun), Marilyn Monroe (Venus/Neptun), Angelina Jolie (Mond/Sonne/Neptun), Edith Piaf,

 

 

Uranus

 

Uranus ist – wie Neptun – ein Gasplanet, beide werden auch als Eisriesen bezeichnet, wegen ihrer großen Entfernung zur Sonne. Mythologisch steht Uranos für das ganze Himmelsgewölbe. Er soll von Gaia, der Mutter Erde, geboren worden sein und mit ihm kam das männliche Element in die Welt.

 

Uranus zugeordnet sind die Keimdrüsen.

 

Der Uranus Körpertyp hat eine ungewöhnliche Haut, z. B. wie beim Albino, oder er hat besonders starke oder völlig fehlende Körperbehaarung. Der Körper ist groß, zumindest aber der Kopf, denn auch Zwergwuchs geht auf Uranuseinfluss zurück. Es besteht bei diesem Typ oft ein großer Drang, berühmt zu werden. Die Zuordnung zum höheren motorischen Zentrum zeigt sich durch besondere Aktivität und Vitalität.

 

 

Eigenschaften bei positivem Einfluss:

Unabhängig, originell, willensstark, vielseitig, erfinderisch, sinnenfroh, gutwillig und den Menschen zugewandt, empfindet keinen Ekel..

 

Eigenschaften bei negativem Einfluss:

Selbstsüchtig, rebellisch, unangepasst, animalisch, abartig und pervers im Sexualverhalten.

 

Beispiele für Beteiligung von Uranus Einfluss:

Otto Preminger (Jupiter/Uranus), Alfred Hitchcock (Mond/Uranus), „Hannibal Lecter“, Verne Troyer, bekannt als “Mini-Me” (Merkur/ Uranus), Mitglieder der „Adams Family“.

 

 

Pluto

 

Pluto ist kleiner als unser Mond und ist deshalb ein Zwergplanet. Er ist benannt nach dem Gott der Unterwelt. Die Energie des Pluto ist kalt, berechnend und genau, sie steht auch für Tod und Umwandlung, nichts kann dort existieren, was nicht dorthin gehört. Die zugeordnete Drüse ist die Zirbeldrüse, der eine Verbindung zu unserem „höheren Selbst“, der Seelenessenz, nachgesagt wird. Sie produziert wichtige Botenstoffe, Melatonin und Serotonin, steuert das Zeitempfinden und wird auch als unser "drittes Auge" bezeichnet, oder als Sitz unseres sechsten Sinnes,

 

Der Pluto-Typ hat eine Kopfform, fast wie ein umgedrehtes „V“, die Stirn ist größer als der Rest des Gesichts. Die Augen sind sehr durchdringend, um scheinbar alles, was um sie herum passiert, zu scannen. Ihr Fokus ist dabei alles, was „weltfremd“, falsch oder ungewöhnlich auf sie wirkt. Die Pluto Typen neigen dazu, alles, was nicht in ihr System passt, und sich nicht integrieren lässt, auszuschließen. Die Zuordnung zum höheren intellektuellen Zentrum zeigt sich durch besondere konzeptionelle Fähigkeiten. Sie sind emotional distanziert, aber intellektuell brillant und wissen, wie die Dinge zusammen arbeiten und zusammen gehören. Sie werden als ernsthaft und „verkopft“ beschrieben.

Eigenschaften bei positivem Einfluss:

Intellektuell brillant, sieht und erfasst größere Zusammenhänge, durchschauen Täuschungen und hinterfragen Konventionen, sind wandlungsfähig und können auch andere „verwandeln“, im Sinne von überzeugen.

 

Eigenschaften bei negativem Einfluss:

Unnahbar, emotional gestört, gegenüber anderen aber auch gegenüber sich selbst, überkritisch, Drang zur Bewertung von allem, grausam, intolerant, greifen in Privatsphäre ein, decken schamlos die Masken von anderen auf.

 

Beispiele für Beteiligung von Pluto Einfluss:

Grigori Rasputin (Saturn/Pluto), Steve Jobs (Venus/Saturn/Pluto), Rembrandt van Rijn (Saturn/Jupiter/Pluto), Adolf Hitler (Mars/Uranus/Pluto)

 


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Der "Überblick" verschafft (hoffentlich) das, was er verspricht. Hier werden kurz die Michael Teachings vorgestellt.

 

Die Systematik der Seele, so wie MICHAEL sie uns vorstellt, ist unter der Überschrift "Matrix" dargestellt.


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