Ebenen der Existenz,

alles ist hier ...

 

 

Dieses Thema ist ähnlich schwierig, wie das Tao. Es gibt die Vorstellung, dass es unendlich viele Ebenen der Existenz oder der Realität gibt. Nur weil wir sie nicht wahrnehmen, heißt nicht, dass es sie nicht gibt. 

 

Unter Ebenen verstehen wir normalerweise Lagen, die aufeinandergestapelt sind, wie in einer Lasagne oder einer Torte. Es gibt eine klare Reihenfolge, Unten und Oben. Es fällt schwer, sich vorzustellen, dass unterschiedliche Ebenen nur - entsprechend dem Bewusstsein - unterschiedlich wahrgenommen werden. Es gibt kein Hier und Dort. Alles ist Hier und Jetzt. Die Entwicklungsstufe der Seele und das damit verbundene Bewusstsein erzeugt die jeweilige Realität.

 

Auch jeder Mensch lebt in seiner eigenen Realität. Entsprechend seinem physischen Wahrnehmungsvermögen und seinen Wahrnehmungsfiltern, die er braucht, um nicht völlig wahnsinnig zu werden, ob der vielen Eindrücke, die unser "kleines Hirn" gar nicht alle verarbeiten kann. Der menschliche Körper ist begrenzt und mit ihm das Fragment der Essenz, das ausschließlich auf ihn fokussiert ist.

 

Zu diesem physischen Wahrnehmungsvermögen zählen auch einige Fähigkeiten, die nur wenige Menschen besitzen, z. B die Aura eines Menschen zu sehen, Naturgeister, wie Elfen und Feen, Kobolde etc wahrzunehmen und  Schwingungen von fester, flüssiger oder gasförmiger  Materie zu spüren, wie z. B. Rutengänger.

 

Alles, was Menschen – wie auch immer, – wahrnehmen können, gegebenenfalls auch mit Hilfsinstrumenten, wie mit Messgeräten, gehört zur physischen Ebene.

 

Jenseits der physischen Existenz sind wir auf unser Vorstellungsvermögen angewiesen. Es gibt hier viele Theorien, alle nicht beweisbar. Um nur ein paar Varianten zu nennen:

 

Es gibt – in der Esoterik weit verbreitet - das System von sieben negativen und sieben positiven Ebenen, mit der Erde in der Mitte. Ich denke dieses Modell überschätzt die Stellung der Erde gewaltig. Sie ist nur ein Planet unseres Sonnensystems und es gibt Milliarden – oder noch mehr – andere Galaxien in unserem Universum, nicht zu sprechen von anderen Universen, die möglicherweise auch existieren.

 

Das Christentum unterscheidet zwischen Gott (Vater, Sohn und heiliger Geist), Erde, Himmel und Hölle. Es gibt Unterstützung durch die himmlischen Heerscharen, Engel und Erzengel, Seelige und Heilige und es gibt die Versuchung durch das Böse, den Teufel, mit all seinen "dunklen" Helfern. Alle gläubigen Menschen wollen in den Himmel, die Hölle ist nicht attraktiv und wird von den Menschen gefürchtet, wie vom Teufel das Weihwasser. Ich bitte um Entschuldigung für meine etwas flapsige und oberflächliche Darstellung, ich möchte hier nicht ins Detail gehen, dafür bin ich auch nicht kompetent. Insgesamt erscheint mir dieser Erklärungsversuch nicht völlig falsch, aber doch etwas vage und zu eng zu sein. Er basiert auf der dualen Vorstellung der physischen Ebene und überträgt diese auf alles, was ist.

 

Nicht Gott schuf den Menschen nach seinem Bilde, sondern der Mensch stellt sich "seinen Gott", entsprechend der eigenen Realität, z. B. auch als Person vor.

 

MICHAEL, der zu uns von der mittleren kausalen Ebene spricht, gibt zu, auch nicht sehr viel Genaues über die Ebenen zu wissen, zu denen seine Entität keinen Zugang hat, welch Wunder, ihm geht es nicht besser, als uns. Er hat, wie auch wir, nur Zugang zu den nächsten, benachbarten Ebenen seiner Existenz. Er kann uns erreichen über unsere Essenz auf der astralen Ebene, kann sich aber nicht in der physischen Ebene manifestieren. Er kann die Akasha Chroniken auf der mittleren Ebene "einsehen" und so über die Lebenspläne aller Inkarnationen aller Seelen berichten und Auskunft geben. Die Ebenen jenseits der Akasha-Ebene sind auch ihm nicht zugänglich. Seine Informationen darüber basieren auf Kommunikation (Hören/Sagen) und nicht auf eigenem "Erleben".

 

"Die Quelle", gechannelt von Varda Hasselmann beschränkt sich daher direkt auf die "unteren" drei Ebenen und da bewegen wir uns noch halbwegs auf "sicherem Terrain".

 

Der Begriff "untere" ist allerdings auch schon wieder eine Hilfskonstruktion. Es gibt eigentlich kein Oben und kein Unten ohne Dualität. Entsprechend verhält es sich mit "weiter" und "näher", "vorher" und "nachher" und mit "besser" und "schlechter".

 

Schwierig wird es auch mit Namen, denn auch die gibt es nicht, außerhalb unserer physischen Ebene. Namen sind hier ein Mittel der Kommunikation, auf den anderen Ebenen wird telepathisch und durch Schwingungen kommuniziert, da braucht es keine Namen.

 

MICHAEL versucht immer, uns mit seinen Informationen nicht zu überfordern. Er benutzt Namen für unser Verständnis. Andere Entitäten benutzen aus dem gleichen Grund Namen, aber eben oft andere. Das macht es oft schwierig, auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen.

 

MICHAEL bleibt auch bei der Beschreibung der Ebenen der Existenz bei dem System der Sieben. Er nennt sieben Ebenen, die ihrerseits jeweils wieder in sieben Bereiche (Territorien genannt) unterteilt werden.

 

Es sind:

Die physische Ebene, die Astralebene, die Kausalebene, die Akasha-Ebene und die drei "höheren" oder Buddhistischen Ebenen, die von anderen Channeln mit Mentalebene, Messianische Ebene und Buddhistische Ebene bezeichnet werden. Über die Reihenfolge besteht hier auch Uneinigkeit.

 

Andere esoterische Quellen nennen die physische Ebene, die mentale Ebene, die emotionale Ebene, die kausale Ebene und die astrale Ebene.

 

Um es an dieser Stelle abzukürzen:

 

Wir wissen es nicht und glauben bringt auch keine Vorteile, versuchen wir es also mit Plausibilität:

 

Fazit meines Nachdenkens, ohne Anspruch auf Richtigkeit:

Es gibt mehr, als unsere „normale“ menschliche Wahrnehmung erkennt. Das sieht man schon daran, dass z. B. manche Tiere besser hören oder sehen können als wir und dass deren Instinkte z. B. Gefahren „spüren können“, die wir erst realisieren, wenn sie eintreten.

 

Das macht es plausibel, dass auch einige „begabte“ Menschen mehr wahrnehmen, als der Durchschnitt. All das ist für mich aber trotzdem Bestandteil der physischen Ebene. Ob es sieben zu unterscheidende Bereiche auf der physischen Ebene gibt oder mehr oder weniger, ist für mich nicht von Belang. Dass die klassische Physik nicht alles erklären kann, liegt an den jetzigen Methoden der Physik. Quantenphysik ist ein erster Schritt in die richtige Richtung. Wer weiß heute, wie das physische Weltbild in ein paar hundert Jahren aussehen wird.

 

Jenseits der physikalischen Ebene gibt es in jedem Fall noch andere Ebenen. Die Frage nach dem „Wo“ stellt sich für mich nicht. Es ist alles „hier“ und der Unterschied liegt nur im Bewusstsein. Wenn nach den universellen Gesetzen alles schwingt, dann besteht die Bewusstseinsänderung in einer Veränderung der Schwingung. Die Fähigkeit, die Schwingungen zu verändern und damit ein anderes Bewusstsein zu erlangen, ist die Lernaufgabe der Seele. Sie „arbeitet“ daran, während ihrer Inkarnationen und auch in ihren „Leben zwischen den Leben“.

 

MICHAEL und auch andere bezeichnen die Ebene der Existenz der Seele als Essenz mit dem Namen "Astralebene". Es ist ein Name, der nur der Unterscheidung dient und aus der Tradition stammt, dass der Himmel etwas mit den Sternen zu tun hat, astral = zu den Sternen gehörend, von den Sternen bestimmt. Der Name ist eingeführt und geläufig, deshalb benutze auch ich ihn, wissend, dass er eigentlich ohne Bedeutung ist. Viele Religionen nennen diese Ebene auch „Jenseits“ und meinen damit Himmel und Hölle.

 

MICHAEL widerspricht der Vorstellung einer Hölle, als „Ort“ der Verdammnis, des Fegefeuers für alle Sünder oder derjenigen, die als „zu leicht befunden“ wurden. Ich vertiefe das im Abschnitt über das „Leben zwischen den Leben“.

 

Aus meiner Sicht ist das Jenseits (jenseits der physischen Ebene) mehr als nur die religiöse Vorstellung von Himmel und Hölle. MICHAEL, eine wiedervereinigte Seelenfamilie, sagt uns, er „existiert“ auf der mittleren kausalen Ebene, die sich jenseits (außerhalb) der Astralebene befindet. Kausal (auch wieder nur ein Name) bedeutet: auf ein Ursache-Wirkungsverhältnis bezogen, ursächlich. Der „Übergang“, im Sinne von „wenn sich das Bewusstsein entsprechend erhöht hat“, erfolgt nach Wiedervereinigung aller Fragmente (Seelen) einer Entität (Seelenfamilie).

 

Auch die Kausalebene hat sieben Bereiche, Michael fasst sie aber zusammen in die unteren, den mittleren und die höheren Bereiche und gibt nur die Information, dass die transzendente Seele (siehe Seelenalter) in den höheren Bereichen existiert und von dort Vertreter dieser Seele(ngemeinschaft) erneut inkarnieren, sich also in einem Körper manifestieren können, wenn es für sie eine spezielle Aufgabe oder Notwendigkeit gibt.

 

Wenn ich davon ausgehe, dass die gesamte Entwicklung einer Seele, als Fragment und danach als Seelenfamilie oder als noch weiter vereinigte Gemeinschaft von Seelen, das Ziel hat, sich wieder mit dem Tao zu vereinen, ist es für mich plausibel, dass es „über/nach“ der Kausalebene noch weitere Ebenen gibt.

 

Die infinite Seele existiert auf den drei "höheren" Ebenen der Existenz. "Höher" ist hier wieder nicht als "höherwertig" zu verstehen, auch nicht als "darüberliegend", gemeint ist die Existenz eines weiteren Bewusstseins.

 

Wie ich beim Thema "Struktur einer Seelenfamilie" beschrieben habe, zeigt das "Modell" einer Seelenfamilie drei Seiten: Wahrheit, Liebe und Energie (Schöpferkraft). Das sind die Grundelemente des Universums. Entsprechend sind die höheren Ebenen der Existenz zu verstehen. Die Mentale Ebene entspricht bzw. hat den Fokus auf "Wahrheit", die Messianische Ebene ist die Ebene der "Liebe", hier liegt der Fokus auf Emotion und die Buddhistische Ebene hat ihren Fokus auf die Schöpferkraft, die Energie der Transformation.

 

Nebenbei bemerkt, sehe ich hier eine Analogie zum Verständnis der "Dreieinigkeit" in der christlichen Lehre. Der "Vater" ist das Symbol für die Schöpferkraft, der "Sohn", personifiziert durch Jesus, verkündet die Botschaft der Liebe und "der heilige Geist" ist das Symbol für die allumfassende Wahrheit, die das menschliche Bewusstsein nicht vollständig erfassen kann, jedoch in allen Facetten des Seins - also auch in körperlicher Existenz - erfährt, auch wenn der Mensch es nicht versteht.

 

Die infinite Seele, im letzten der sieben Seelenalter, hat die letzte "Phase" der seelischen Entwicklung erreicht, ist aber noch nicht wieder mit dem Tao verbunden, das wäre der letzte Schritt. Ihr Bewusstsein umfasst alle Erfahrungen des Seins in physischer und nicht physischer Form und in all ihren Facetten und Aspekten.

 

MICHAEL erwähnt Jesus, eine alte Seele auf der siebten Stufe, mit der sich ein "Repräsentant" einer Infiniten Seele, von der Messianischen Ebene, kurz vor seiner Kreuzigung „verbunden“ hat, um seine Botschaft von der bedingungslosen Liebe zu vermitteln. Laotse und Buddha sind weitere Beispiele für die Manifestation einer Infiniten Seele, Laotse von der Mentalen-  und Buddha von der Buddhistischen Ebene.

 

Mir reicht es aus zu „wissen“, dass es noch weitere Ebenen gibt, wie sie heißen ist eh’ „Schall und Rauch“, detaillierte Kenntnis wird meine Seele erlangen, wenn es soweit ist …

 

Für mein momentanes Verständnis und zum Zweck der Kommunikation darüber mit anderen, verwende ich hier die Bezeichnungen, wie sie von MICHAEL übermittelt wurden.

 

Wichtig (richtig) für mich ist, dass alle Ebenen der Existenz miteinander verbunden sind, die Grenzen sind durchlässig. Unsere Seele ist nur mit einem Teil ihrer Energie hier auf der physischen Ebene manifestiert.

 

Wir (als Seele) haben Zugang und Kontakt zur Astralebene, wann immer die Seele es will. Der Verstand des Menschen kann sie nicht daran hindern, er kann nur verhindern, dass diese Fähigkeit in sein Bewusstsein dringt. Wenn man so will, sind so alle Menschen in der Lage zu channeln und sie tun es auch, ohne sich dessen bewusst zu sein.

 

sogenannte "Saat des Lebens", zweidimensionale Darstellung von sieben ineinandergreifenden Sphären.
sogenannte "Saat des Lebens", zweidimensionale Darstellung von sieben ineinandergreifenden Sphären.

Diese zweidimensionale Darstellung zeigt sieben miteinander verbundene Kreise, die man sich auch als Kugeln oder Sphären vorstellen kann. Das Bild ist für mich die beste Darstellung der Ebenen der Existenz. Die mittlere Sphäre ist die Akasha-Sphäre oder –ebene.




Sie nimmt eine besondere Stellung ein, weil sie die „neutrale“ Ebene, die die anderen Ebenen miteinander verbindet, ist. Das Bild von der „Saat des Lebens“ verdeutlicht für mich diese Verbindung recht gut. Es bildet den Kern der „Blume des Lebens“, des Symbols für die „heilige Geometrie“ in allem was existiert.

Die sphärische Darstellung der Ebenen der Existenz - getrennt und doch eins - enspricht meiner Auffassung vom Tao. Sie sind die Sphären des Tao. Durch die Passage aller Seelenessenzen durch diese Sphären, über alle Seelenalter hinweg, durch den immerwährenden Rhythmus von Fragmentierung und Wiedervereinigung, erfährt und entwickelt sich das Tao in vielfältiger und immer wieder variierender Weise. Es geschieht durch die Sammlung von Erfahrungen, die von jeder einzelnen Essenz und deren inkarnierenden Fragmenten gewonnen und durch die größeren Seelenverbände integriert werden.


[scan] www.seele-verstehen.de

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Die Systematik der Seele, so wie MICHAEL sie uns vorstellt, ist unter der Überschrift "Matrix" dargestellt.


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