Geister und Kontakt zu Verstorbenen,

ist das möglich ...

 

 

Auch wenn wir unseren Kindern gern erzählen, dass es keine Geister, Monster und ähnlich schreckliche Phänomene gibt und wir selbst, als rational denkende Menschen deren Existenz ausschließen, es gibt sie, wenn man dran glaubt.

 

Sie sind dann Bestandteil der eigenen Realität. Wer keine Angst hat, lebt damit im "guten Einvernehmen". Erst die Horrorgeschichten, die man hört oder liest und für sich übernimmt, machen diese Phänomene zum Problem.

 

Daher lohnt es sich, den vielen falschen Darstellungen, Meinungen und den damit verbundenen Ängsten auf den Grund zu gehen. Gerade Kinder sind "empfänglich" für solche Wahrnehmungen, es ist deshalb wichtig, ihnen zu erklären, was da "ist" und weder durch Leugnen noch durch Förderung der Angst ihre Unsicherheit zu verschlimmern.

 

Soviel vorweg: Die Angst entsteht durch das Unbekannte. Wer die Hintergründe kennt, kann angsfrei damit umgehen. Es gibt nichts zu fürchten.

 

Fangen wir einmal mit der "harmlosesten" Variante an. Oft wird von Hinterbliebenen berichtet, dass gerade Verstorbene sich in irgendeiner Form bemerkbar machen. Ist das Einbildung, Wunschdenken oder Wirklichkeit? 

 

Die Antwort ist hier nicht eindeutig zu geben.

 

Kontakt erfordert in jedem Fall Resonanz, jemand der nicht an Kontaktmöglichkeiten glaubt, wird nichts bemerken. Der beiderseitige Wunsch ist ein Gleichklang, der notwendig ist, damit Botschaften aufgenommen und verstanden werden. Wirklich - im Sinne von "Wirken" - ist für uns alles, was uns bewegt.

 

Wir sind die Schöpfer unserer Realität. So kann es auch vorkommen, dass wir Dinge wahrnehmen, die für uns wirklich sind, aber eben nur für uns. Seelenbeziehungen sind  sehr "persönlich", auch wenn eine der Seelen gerade nicht körperlich existiert. Es kann aber auch sein, dass unsere Intuition uns fehlleitet. und dass wir in Ereignisse oder Dinge etwas hineininterpretieren, weil unsere Unfähigkeit, mit den Geschehnissen umzugehen uns übermannt. Ein balancierter Gemütszustand, ohne Drängen, ohne ein Mangelgefühl ist für einen Kontakt besser als Wehklagen und Verzweiflung.

 

Trauer über einen Verlust bringt uns in eine emotionale Schwingung allein dadurch, dass wir an den Verstorbenen denken, an Erlebnisse mit ihm, an offene Fragen, die man vielleicht gern gestellt hätte, an Dinge, die man vielleicht noch gern gesagt hätte. Oft ist es die Frage nach dem "warum" und "geht es ihm auch gut"?

 

Der Prozess des Loslassens betrifft aber beide Seiten. Er ist Teil des Übergangs der Seele in die nicht-physische Existenz und sie hat daher oft noch den Wunsch, sich zu "vergewissern", dass alles in Ordnung ist. Man muss auch im Leben mit einer Lebensphase abgeschlossen haben, um wirklich eine neue beginnen zu können.

 

Wenn es zu einem Kontakt kommt - das kann im Traum geschehen, es können "Zeichen" sein, die uns etwas vermitteln wollen oder auch nur das Gefühl, dass wir eine Nachricht in unseren Gedanken empfangen - dann ist es wichtig, dem Verstorbenen zu vermitteln, dass er gehen darf, nämlich weitergehen auf seinem Weg, so wie wir auf unserem Weg weitergehen.

 

Wenn es schon zu Lebzeiten die Gelegenheit gab, sich auszutauschen über den Tod und was danach kommt, ist es für beide Seiten einfacher und der Übergang wird mit weniger Schmerzen, Trauer und Ängsten verbunden sein.

 

Ich habe irgendwo im Netz mal eine Liste der zehn wichtigsten Dinge gefunden, die die Seele eines Verstorbenen gern den Hinterbliebenen mitteilen möchte:

 

1. Sie sind nicht tot, nur in einem anderen Bewusstseinszustand.

 
2. Sie entschuldigen sich bei uns für die Schmerzen, die ihr körperlicher Tod verursacht hat. Es geht ihnen gut.

 
3. Es gibt keine solche Sachen wie den Teufel oder die Hölle.


4. Sie waren bereit zu gehen, als sie gingen.

 

5. Du bist nicht bereit.

6. Sie haben schließlich verstanden, was ihnen hier fehlte.

 
7. Nichts kann Dich vorbereiten auf die Schönheit des Momentes Ihrer Ankunft.

8. Auch wenn Ihr das jetzt noch nicht versteht, aber das Leben ist überaus fair.

9. Ihre Haustiere sind  
hier genau so verrückt, brillant und liebevoll, wie  sie dort waren.

10. Im Leben geht es wirklich nur um die Liebe, aber nicht nur darum die zu lieben, die euch auch lieben ...

 

 

Diese Liste ist nicht "amtlich" oder sonstwie abgesegnet. Sie spiegelt für mich aber gut den Kern, um den es beim Kontakt mit Verstorbenen geht: Es ist alles gut, wie es ist.


Es gibt auch Seelen, die sich schwertun, die physische Existenz zu verlassen. Junge unerfahrene Seelen brauchen schon mal länger, um den "Weg ins Licht" zu finden, wie man immer so schön sagt und wie es auch schon in Fernsehserien dargestellt wurde. Auch hier gilt, es wird nicht gedrängt, die Zeit, die gebraucht wird, steht zur Verfügung. Die Seelenfamilie und Seelenführer werden unterstützen, aber nie eingreifen.

Seelen, die sich noch nicht vollständig von der physischen Existenz gelöst haben, aber nicht mehr im physischen Körper sind, befinden sich noch in ihrem Prozess der Rückschau auf ihr letztes Leben. Bevor dieser Prozess nicht abgeschlossen ist, kann das Seelenfragment sich nicht wieder mit der Essenz verbinden. Nur verarbeitete Erlebnisse und Erkenntnisse werden in die Essenz integriert.

Seelenfragmente in dem eben beschriebenen Zustand befinden sich auf der untersten Stufe der astralen Ebene.  Ihre Versuche, sich mit der physischen Welt in Verbindung zu setzen kann die verschiedensten Formen annehmen. Sie suchen Hilfe und "geistern" im wahrsten Sinne des Wortes herum.

 

Poltergeister suchen Aufmerksamkeit durch Lärm, ihre Energie reicht dazu gerade noch aus. Oft fühlen sie sich an einen Ort gebunden, der für sie im Leben Bedeutung hatte. Dort "spuken" sie herum.

 

Besessenheit, Heimsuchung oder Verfolgung durch Geister sind Begriffe, die durch unsere Angst gekennzeichnet sind. Es sind ganz persönliche Erfahrungen, die andere nicht wahrnehmen und uns daher auch oft nicht glauben. Die eigene Wahrnehmung als "negativ" und entsprechende Nomenklatur beruht auf einseitigen Erklärungsversuchen. Der Versuch, Phänomene zu erklären, die man sich nicht erklären kann, läßt uns leicht in die Angstfalle rutschen. Unsicherheit und Hilflosigkeit können Angst machen.

 

Was steckt dahinter?

 

Es sind "Hilfeschreie" sogenannter verlorener Seelen, die durch "Anhaftung" an die Körperlichkeit anderer Seelen zum Ausdruck kommt. Sie sind natürlich nicht verloren, sondern sie befinden sich in einem energetisch schwachen Zustand, weil sie nicht mehr körperlich sind und noch nicht den Weg zurück auf die astrale Ebene gefunden haben. Dieser Zustand macht sie hilflos. Im positiven Sinne bedeutet das, sie können uns nicht verletzen, sie haben keine Macht über uns, wir brauchen keine Angst haben. Im negativen Sinn suchen sie, von uns Energie zu bekommen, uns zu benutzen. Es kommt aber nur zu einer Anhaftung, wenn wir es erlauben. Eine Erlaubnis wird dabei nicht "bewusst" erteilt, sondern entweder aus Angst oder aus Mitleid (dazu komme ich später) unbewusst vermittelt. Beide Varianten lassen einen Energiefluss zu.

 

Es sind also Phänomene, die unterstützt werden müssen durch den Glauben der betroffenen Personen. Allein durch die eigene Energie ist das "Geistern" von Verstorbenen in unserer Wahrnehmung nicht möglich. Sie bekommen die notwendige Energie durch die Personen, an die sie sich anhaften, nur dann, wenn diese dazu bereit sind. Menschen, die an Geister glauben, sind anfällig für Geistererscheinungen. Menschen, die nicht daran glauben, werden nie in die Situation kommen, Geister zu sehen oder zu erleben. Sie würden jeden Versuch "wegrationalisieren".

 

Die beste Strategie, Personen zu helfen, die Spuk erleben oder sich von Geistern verfolgt fühlen, ist es, ihnen klarzumachen, dass ohne ihre Erlaubnis (auch unbewusst, durch daran glauben) kein Geist Macht über sie haben kann. Aufklärung ist hier notwendig, wird aber oft schwerfallen.

 

Exorzisten machen nichts anderes. Sie treiben keinen Geist aus, sie vermitteln aber den betroffenen Personen durch ein Ritual das Gefühl, dass sie befreit werden. Der Glaube daran allein stoppt schon den Energiefluß und damit die Anhaftung. Mit unseren Glaubenssätzen und unseren Gedanken schaffen wir unsere Realität, positiv wie negativ.

 

Kommen wir zurück zur "Mitleidsvariante". Wie können wir einer Seele helfen, sich von der physischen Welt zu lösen und den Weg zurück zur Astralebene zu finden?

 

"Unerlöste" Seelen - so werden sie auch gern genannt - können sich nur selbst erlösen. Es bedarf keines Erlösungsaktes durch uns. Wir können andere Seelen nur unterstützen, ihren Weg selbst zu finden, indem wir Wege aufzeigen. Gehen muss jede Seele ihren eigenen Weg selbst. Es bleibt ihre Wahl und Entscheidung.

 

Wenn eine Seele "zwischen den Welten" unsere Hilfe sucht und durch Gedanken und Gefühle versucht, unsere Aufmerksamkeit zu bekommen ist es ebenfalls wichtig, sich klarzumachen, dass es keinen Grund für Ängstlichkeit gibt. Die Stärke liegt bei uns.

Die meisten Menschen sind nicht in der Lage, selbst "Kontakt", im Sinne von Kommunikation zu einer anderen, nicht physischen Seele, herzustellen. Es ist eine Frage der Anpassung von Sender- und Empfängerfrequenz, wie beim Channeling auch. Man kann es versuchen, indem man gedanklich auffordert, "ins Licht zu gehen", nur ohne die Ursachen der "Blockade" zu kennen, ist keine weitere Hilfestellung möglich.

 

Mit Hilfe eines qualifizierten Hypnotiseurs kann es möglich sein, den Grund für eine Anhaftung einer anderen Seele zu ermitteln. Mit hoher Wahrscheinlichkeit gibt es zwischen den beiden Seelen eine seelische Verbindung. In Rückführungen kann man das herausfinden. Guten Therapeuten, mit einer Ausbildung zur Rückführung in das "Leben zwischen den Leben",  kann es auch gelingen, auf diesem Weg einen Dialog zu ermöglichen, der Umstände klärt und - auch unter Einbeziehung der Seelenführer - zu einer "Lösung" im wahrsten Sinne des Wortes führen kann.


Medial begabte Menschen - auch hier der Hinweis auf Qualifikation - sind unter Umständen ebenfalls in der Lage, durch sogenannte Seelenaufstellungen zur Aufhellung der Situation beizutragen. Ich habe damit keine eigenen Erfahrungen und möchte daher keine Empfehlung aussprechen.

 

Als Fazit möchte ich festhalten, dass uns die Angst vor ungeklärten oder unerklärlichen Situationen oder Phänomenen immer zum Handeln (oder auch Nichthandeln) aus der falschen Persönlichkeit heraus verleitet. Durch die offene, angstfreie Beschäftigung mit unserer eigenen spirituellen Identität, können wir diese Ängste abbauen und für uns selbst den Weg zur inneren Mitte und zu liebevoller Begleitung von anderen Seelen finden.

 

 

 

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